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| Geschrieben von Noa Whitaker - 18.07.2026, 20:14 |
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Titel des Gesuchs
![]() Theodore Ashford [Vorschlag]
Ehepaar
28-30
Arzt {Deine Wahl des Fachbereiches}
KJ Apa, Chase Stokes...[Vorschläge]
Theodore galt schon früh als höflich, besonnen und außergewöhnlich aufmerksam. Anders als viele Gleichaltrige verspürte er nie das Bedürfnis, sich beweisen zu müssen. Er hörte lieber zu, als selbst im Mittelpunkt zu stehen, und begegnete anderen stets mit Respekt. Nach seinem Schulabschluss entschied er sich für ein Medizinstudium, um später in die Arztpraxen seiner Familie einzusteigen. Der Weg schien bereits vorgezeichnet und Theodore hatte nie einen Grund gesehen, ihn infrage zu stellen.
Als er das Montgomery Mädchen kennenlernte, entwickelte Theodore Gefühle für Noa. Für ihn fühlte sich alles selbstverständlich an. Sie verstanden sich ohne viele Worte, vertrauten einander und es war von ihm aus gesehen, die perfekte Beziehung. Er wusste, genau das sei Liebe. Als er ihr schließlich einen Heiratsantrag machte, war er fest davon überzeugt, den Rest seines Lebens mit seiner besten Freundin verbringen zu wollen. Er liebte sie so sehr, dass er sie darin bestärkte, ihren Mädchennamen zu behalten, wenn sie es wollte. Während ihrer Ehe bemühte sich Theodore aufrichtig darum, ein guter Ehemann zu sein. Er unterstützte Noa in ihrem Designstudium, interessierte sich für ihre Entwürfe und freute sich über jede ihrer beruflichen Errungenschaften. Er schenkte ihr Freiraum, hörte ihr zu und versuchte stets, ihre beruflichen Wünsche ernst zu nehmen. Für Außenstehende wirkten sie wie das perfekte Paar. Doch mit der Zeit bemerkte Theodore kleine Veränderungen. Noa wurde nachdenklicher, zog sich häufiger zurück und wirkte manchmal, als wäre sie mit ihren Gedanken ganz woanders. Er schob es zunächst auf den Stress ihres Studiums oder die Arbeit im Brautmodengeschäft. Nie wäre ihm in den Sinn gekommen, dass ihre Ehe selbst der Grund für ihre innere Zerrissenheit sein könnte. Als Noa begann, immer häufiger von ihrer neuen Freundin zu erzählen, freute er sich zunächst für sie. Er war erleichtert, dass sie jemanden gefunden hatte, mit dem sie ihre Leidenschaft für Mode und Design teilen konnte. About the searcher
Noa Montgomery
#PureSoftness
27 y.o
Studentin | Verkäuferin in einem Brautmodengeschäft
Madelyn Cline
![]() Man würde die Montgomerys als überaus perfekt definieren. Nicht, weil sie etwas vorheucheln mussten oder hinter der Fassade ihres Hauses andere Lieder gespielt wurden. Nein, sie waren tatsächlich genau so, wie man sie kennenlernte. Sie legten Wert auf Etikette und Abstammung, auf gute Bildung und vielversprechende Zukunftsaussichten.
Jemand hegte den Wunsch, abends in einem kleinen Pub aufzutreten? Die Familie würde dafür sorgen, dass du die Hallen großer Tourneen fülltest. Der Wunsch, Kellnerin zu werden? Dir gehörten gefälligst sämtliche Restaurants der Umgebung. Es gab keine Träume, die zu klein waren – nur zu wenig Engagement, um sie zu verwirklichen. Wenn es nach den Montgomerys ging, wurden alle Anwälte. Es war eine Familienkanzlei, und zumeist hatte das erste Kind das Pech, in die Fußstapfen der Familienerbfolge zu treten. Die weiteren Kinder waren zumindest bei ihrer Berufswahl nahezu vogelfrei. Es sei denn, eines von ihnen entschied sich freiwillig dazu, sich dem Familienregime zu unterwerfen. Es wurde genau darauf geachtet, welche Kleidung getragen wurde, wie die Wortwahl ausfiel und wie das künftige Leben sowie der gewählte Ehepartner aussahen. Schließlich sollten alle Familienmitglieder auf gesellschaftlichen Veranstaltungen ein gutes Abbild der Erziehung ihrer Neffen, Nichten, Cousins, Cousinen und Enkelkinder vermitteln. Abweichungen waren einfach nicht gern gesehen. Noa Montgomery wurde als zweites Kind von Evelyn und Edward Montgomery geboren. Obwohl die Idee hinter ihrem Namen ursprünglich Nicholette gewesen war, unterlief dem Krankenhaus ein Fehler. Eine übermüdete Krankenschwester eilte in jener Nacht zwischen zwei gebärenden Müttern hin und her. Ein kleiner Fehler – und schon war es geschehen. Der Junge, der Noah heißen sollte, wurde zu einem Nico, und das Mädchen zu einer Noa. Die Montgomerys waren zunächst nicht besonders erfreut darüber. Doch als der älteste Sohn seine kleine Schwester erblickte und den Namen als den ihren auserkor, fanden sich Edward und Evelyn schließlich einfach damit ab. Noa und ihr Bruder spielten im großen Haus, wann immer es erwünscht war und die Termine es zuließen. Sie stahlen die Kirschen vom Baum im Garten, versteckten die Zähne ihrer Großmutter oder erzählten sich gegenseitig Gruselgeschichten in einer selbst gebauten Höhle. Wenn sie gesucht wurden und ihr Spiel einfach noch nicht beenden wollten, versteckten sie sich im Gewächshaus. Das waren einige der bezaubernden Momentaufnahmen, in denen sie einfach Kind sein durften. Ein Instrument wurde von den Eltern vorausgesetzt. Leider war das Mädchen nie besonders musikalisch gewesen und hasste die Zeit an der Geige. Viel lieber flüchtete sie sich zu ihrer Großmutter, die, seit sie ihr Anwaltsdasein an ihre Kinder abgegeben hatte, häkelte, strickte und nähte. Noa mochte es, wie sich Faden und Nadel in ihrer Hand anfühlten und wie sich daraus Schals oder sogar Decken herstellen ließen. Sie besaß einfach das nötige Fingerspitzengefühl und die Vision dafür, was entstehen sollte. Zumeist wurde Noa in perlenweiße Kleider gesteckt. Sie waren mit Rüschen verziert und ließen sie wie aus einem Bilderbuch wirken. Ihre kleinen blonden Locken wurden von weißen Schleifen zusammengehalten. Immer, wenn sie zurechtgemacht wurde – was die meiste Zeit über vorkam –, wusste sie, dass das Spielen beendet war. Schließlich waren die Kleidungsstücke überaus teuer und durften auf keinen Fall beschmutzt werden. Schon als Kind wusste Noa, wie das Besteck zu liegen hatte und dass sie sich die Serviette auf den Schoß legte. Der Besuch war oft begeistert von ihrem Anstand, ihrer Höflichkeit und ihrem gepflegten Erscheinungsbild. Ihr Bruder hingegen wurde derweil häufiger dafür getadelt, gerade zu stehen, nicht zu stottern und den Gästen bei Ansprachen in die Augen zu sehen. Evelyn und Edward hatten ihre Familienplanung noch längst nicht beendet, und Noa und ihr Bruder bekamen noch eine kleine Schwester. In diesem Jahr hatte sich viel ereignet. Noa war das Blumenkind auf der Hochzeit einer ihrer Tanten. Und was soll man sagen? Da war es um das kleine Mädchen geschehen. Der Tüll, der Schleier, die wunderschön strahlende Braut – all das hatte sie augenblicklich verzaubert. Sie war der Mittelpunkt der gesamten Feier und wirkte beinahe märchenhaft. Als ihr Gemahl sie erblickte und sich die Tränen verkneifen musste, weil er seine Frau noch nie zuvor in diesem Licht gesehen hatte, war es endgültig um Noa geschehen. Das war der Augenblick, in dem sie sich in die Vorstellung von Hochzeiten verliebte – insbesondere in die Brautkleider und die besondere Ausstrahlung der Bräute. Mit der vierten und letzten Tochter beendeten die Montgomerys schließlich ihre Familienplanung. Noa wusste, dass ihr Vater sich insgeheim noch einen weiteren Jungen gewünscht hatte – wenn auch vergeblich. In der Schule war das Mädchen überaus begabt. Die Fächer fielen ihr leicht, und eigentlich lernte sie eher nebenbei. Sie prägte sich den Unterrichtsstoff durch Verständnis ein, was ihr die gesamte Schullaufbahn erheblich erleichterte. Auch wenn sie zu den beliebten Mädchen ihres Jahrgangs gehörte, reizte sie das Cheerleading nicht. Sie wollte an die Leinwand. Sie entwarf Brautkleider, zeichnete Visionen verschiedenster Modelle und überlegte sich, wie sie gefertigt werden konnten. Das Geburtstagsgeschenk, das bis heute ihr liebstes geblieben ist, war ihre Nähmaschine. Sie wurde zu ihrem absoluten Heiligtum. Geschenkt hatte sie ihr ihr älterer Bruder, und dafür hätte sie ihn am liebsten ununterbrochen abgeknutscht. Mit fünfzehn Jahren versuchte ihre Familie bereits, sie mit einem der Nachbarsjungen zu verkuppeln. Er genoss Ansehen und stammte aus einer Familie renommierter Fachärzte. Er war gebildet und der Schwiegersohntraum schlechthin. Noa interessierte sich allerdings nicht sonderlich für Jungs. Viel lieber verbrachte sie Zeit mit ihrer besten Freundin, von der sie mit der Zeit jedoch zunehmend genervt und eifersüchtig wurde, wenn diese wieder einmal mit einem neuen Footballspieler auftauchte. Das führte häufig zu Streit, weil Noa sich immer öfter vernachlässigt fühlte und nur schwer damit umgehen konnte, wenn ihre Freundin von den Jungs schwärmte. Damals konnte sie noch nicht einordnen, warum sie so empfand. Schließlich ging sie doch mit dem Nachbarsjungen aus. Sie mochte ihn – verliebte sie sich vielleicht sogar? Wer wusste schon wirklich, wie sich Liebe anfühlte? Sie fühlte sich in seiner Nähe wohl. Es war angenehm, es war in Ordnung. Nach vielen Gesprächen mit ihren Freundinnen kam sie schließlich zu dem Schluss, wohl einfach asexuell zu sein. Denn die große Begeisterung für Sex konnte sie überhaupt nicht nachvollziehen – noch weniger, nachdem sie tatsächlich mit ihm geschlafen hatte. Nach ihrem Abschluss zogen die beiden zusammen. Er begann unmittelbar sein Studium, um in die Fußstapfen seiner Familie zu treten. Noa hingegen arbeitete zunächst in einer Schneiderei, um alles, was sie sich selbst angeeignet hatte, zu festigen und Neues dazuzulernen. Die Arbeit bereitete ihr große Freude und schenkte ihr eine tiefe innere Zufriedenheit. Über das Leben mit ihrem Partner konnte sie ebenfalls nicht klagen. Er war wie ein enger Freund, vielleicht sogar ihr bester Freund. War das nicht genau das, was sich alle wünschten? Dass der eigene Partner sich wie der beste Freund anfühlte? Also hatte sie wohl alles, was man sich nur wünschen konnte. Anfang zwanzig machte er ihr vor ihrer gesamten Familie einen Heiratsantrag. Sie strahlte, lächelte und antwortete mit einem begeisterten „Ja“, so, wie man es von ihr erwartete. Sie wurde umarmt, beglückwünscht und irgendwie war das nun wohl ihr zukünftiges Leben. Auf der Suche nach dem perfekten Brautkleid wurde sie in einem wunderschönen kleinen Bridal Shop fündig. Sie verliebte sich augenblicklich in alles dort – das Ambiente, die Auswahl und die Kollegen. Beinahe vergaß sie, überhaupt nach einem Brautkleid zu suchen. Stattdessen fragte sie nach einer Stelle als Mitarbeiterin. Am Ende verließ sie das Geschäft nicht nur mit einem Kleid, sondern auch mit einem neuen Job. An ihrem großen Tag trug Noa eine weiße A-Linie aus fließendem Seidensatin. Das Kleid besaß schmale Träger, einen quadratischen Ausschnitt und wurde von einem schlichten Schleier ergänzt. Ihr Haar war elegant hochgesteckt und ihr Gesicht wurde von dezenten Perlenohrringen umrahmt. Obwohl ihr zukünftiger Ehemann genauso reagierte, wie sie es als Kind unzählige Male miterlebt hatte, blieb dieser Moment für sie emotional kaum greifbar. Die Familien reagierten überschwänglich und freuten sich über den neuen Familienzuwachs. Die Montgomerys hätten nicht stolzer auf ihre Tochter sein können. Sie war genau die Frau geworden, die sie sich immer für sie vorgestellt hatten. Umso mehr, da sie vor einiger Zeit auch noch begonnen hatte, Design zu studieren. Die Ehe verlief weiterhin harmonisch. Sie reisten viel, arbeiteten viel – es war einfach der Lauf der Dinge. Noa war nicht unglücklich, und doch hatte sie zunehmend das Gefühl, sich selbst kaum zu kennen. Sie wusste, dass sie ihre Berufung liebte. Doch wenn sie sich abends neben ihren Mann ins Bett legte und er sie berührte, fühlte es sich an, als würde sie eine Rolle spielen. Eine Rolle, die sie über die Jahre so überzeugend verkörpert hatte, dass selbst sie begonnen hatte, daran zu glauben. Sie wollte ihn nicht verletzen. Schließlich war das doch ihr eigenes Problem. Bis sie vor einigen Monaten dieser Frau begegnete, die ihr gesamtes Leben und all ihre Überzeugungen ins Wanken bringen sollte. Plötzlich stellte sie alles infrage. Sie sehnte sich nach ihr, wollte sie unbedingt wiedersehen. Ihrem Mann erzählte sie lediglich von ihrer neuen besten Freundin. Doch sie war so viel mehr als das. Steffi
She/Her
Auf Nachfrage
Schön, dass du es bis hierher geschafft hast. Dir ist vermutlich bereits aufgefallen, dass dieses Pairing nicht für die Ewigkeit bestimmt ist. Früher oder später wird es zur Trennung zwischen Noa und Theodore kommen – sei es, weil Theodore von der Affäre erfährt, oder weil Noa schließlich den Mut findet, ihren eigenen Weg zu gehen.
Mir ist jedoch wichtig, dass diese Entwicklung nicht bereits vor Beginn der Story stattgefunden hat, sondern Teil des Plays wird. Zu Beginn sind die beiden noch verheiratet und führen nach außen hin eine funktionierende Ehe. Die Herausforderungen, Zweifel und Entscheidungen, die letztendlich zu ihrer Trennung führen, sollen sich erst im Laufe der Handlung entfalten. Dadurch entsteht nicht nur das nötige Drama, sondern auch Raum für eine tiefgründige Charakterentwicklung. Schließlich stehen hier keine zwei Menschen gegenüber, die sich hassen oder bewusst verletzen möchten, sondern zwei Personen, die sich aufrichtig wichtig sind und dennoch feststellen müssen, dass Liebe manchmal vielschichtig ist. Gerade die emotionalen Konflikte, die unausgesprochenen Gedanken und der Umgang miteinander machen diese Geschichte besonders spannend. ![]() |



