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Charlies Freundeskreis - Charlie Deering - 21.07.2026
TRIGGERWARNUNG: Familiäre Trennung, unfreiwilliges Outing, Mobbing, Depressionen, Esstörung, körperliche Gewalt, Homophobie, Transphobie
That's why we, make a good you and me
![]() Nate Beaumont
BFF & guter Freund
ca. 19 Jahre
(Film)Student
William Gao
Nathaniel "Nate" Beaumont ist einer dieser Menschen, die nicht viele Worte brauchen, um genau ins Schwarze zu treffen. Mit seinem trockenen Humor, seiner ruhigen Art und dieser unaufdringlichen Intelligenz ist er jemand, den man leicht übersieht – bis man sich einmal mit ihm unterhält. Nate ist kein Typ für lautes Drama oder Aufmerksamkeit. Er beobachtet lieber, denkt nach und behält vieles erst einmal für sich, bevor er es ausspricht. Schon als Kind war er fasziniert von Filmen. Nicht nur vom Zuschauen, sondern davon, wie Geschichten in Bildern erzählt werden, wie ein Schnitt oder ein Blickwinkel eine ganze Stimmung verändern kann. Diese Faszination hat ihn nie wieder losgelassen. Heute studiert er Film, mit einer Leidenschaft, die kaum jemand ihm auf den ersten Blick zutrauen würde. Sein Vater sieht das anders. Als Geschäftsführer eines alteingesessenen Familienunternehmens erwartet er eigentlich, dass Nate irgendwann in seine Fußstapfen tritt. Der Druck ist da, spürbar wie ein Gewicht auf der Brust – ein Anzug, der ihm nie wirklich passen wird, egal wie oft man versucht, ihn ihm überzuziehen.
Charlie Deering kennt Nate seit der Primary School – über zehn Jahre Freundschaft, die tiefer geht als die meisten. Was als Kinderfreundschaft begann, weil sich schon ihre Eltern kannten, wurde spätestens auf der Bradford Academy zu etwas Festem: Dort teilten sie sich jahrelang ein Zimmer, erst zu viert, dann zu dritt mit Jazz, und wuchsen in dieser Zeit so eng zusammen, dass Charlie ihn bis heute als seinen besten Freund bezeichnet. Als Charlie sich ihm gegenüber outete, reagierte Nate genau so, wie Charlie es sich erhofft hatte: keine Überraschung, keine Unsicherheit, nur bedingungslose Akzeptanz. Heute wohnen die beiden zusammen in einer WG auf dem Campus – ein Zustand, der sich für beide einfach folgerichtig anfühlte, nachdem klar war, dass keiner von ihnen sich in seinem alten Wohnheimzimmer wohlfühlte. Zu Sam hat Nate ein entspanntes und sehr gutes Verhältnis – auch wenn er lange danebenlag, was zwischen den beiden eigentlich lief. "Du interpretierst zu viel rein, Charlie", war seine nüchterne Einschätzung, als Charlie zum ersten Mal vermutete, dass da mehr sein könnte. Heute zieht er die beiden gerne damit auf, wie lange sie gebraucht haben, um das Offensichtliche zu erkennen. Nate ist hetero, und das ist für ihn genauso selbstverständlich wie sein Interesse an Film oder sein Hang, alles zu hinterfragen. Auch sonst ist er nicht immer der bequemste Freund, aber genau deshalb einer der wichtigsten. Er ist der Freund, der nicht ständig fragt, wie es einem geht, sondern einfach da ist – im gemeinsamen Wohnzimmer, mit einer beiläufigen Bemerkung zur richtigen Zeit, oder mit einem Blick, der mehr sagt als jedes lange Gespräch. ![]() Isha Patel
BFF (don't tell Nate) & gute Freundin
ca. 19 Jahre
(Medizin)Studentin
Iman Vellani
Isha Patel ist eine Naturgewalt in Sneakers. Sie betritt einen Raum nicht einfach – sie ist da, bevor sie den ersten Fuß über die Türschwelle setzt. Laut, wild, ungezähmt – aber niemals respektlos. Ihre Kamera hängt ihr wie ein fester Teil ihres Körpers über der Schulter, und wenn sie jemanden anschaut, hat man das Gefühl, sie sieht einen nicht nur an, sondern durch. Kreativ war sie schon immer – Fotografie, Collagen, Vlogs, alles, was Bilder erzählt, hat sie schon als Kind fasziniert, was ihr eine enge Bindung zu Nate einbrachte. Heute studiert sie Medizin, was auf den ersten Blick nicht zu ihrer künstlerischen Ader passen mag, aber Isha sieht das anders: Auch im menschlichen Körper gibt es für sie Muster, Strukturen, etwas, das sie verstehen und dokumentieren will. Wenn sie spricht, dann so, als würde sie ständig versuchen, das, was in ihrem Kopf leuchtet, in Worte zu fassen. Sie redet viel – manchmal zu viel –, aber nie belanglos.
Seit sie ein Kind war, kennt sie Charlie Deering – der ruhige Gegenpol zu ihrem impulsiven Wesen, das weiche Licht zu ihrem Blitz. Ihre Freundschaft ist keine, über die man viele Worte verliert. Sie existiert einfach, tief und selbstverständlich, gewachsen über all die Jahre seit der Primary School. Die beiden teilen eine wortlose Intimität, die auf Vertrauen und gemeinsamen Jahren basiert. Isha kennt Charlie so gut, dass sie seine Stimmung am Gesichtsausdruck erkennt, lange bevor er selbst sie benennen kann. Und wenn Charlie zu sehr in sich versinkt, ist sie eine der Ersten, die ihn da rausholt – notfalls mit einem Kameraobjektiv im Gesicht oder einem Spruch, der so frech ist, dass man gar nicht anders kann, als zu lachen. Zu Sam hat Isha von Anfang an ein herzliches Verhältnis gehabt. Als Charlie ihr erzählte, dass er sich zu seinem neuen Zimmergenossen hingezogen fühlte, war sie eine der Ersten, die ihn darin bestärkten, statt es kleinzureden – sie mochte Sam sofort, unabhängig davon, was zwischen ihm und Charlie lief. Als die beiden schließlich zusammenkamen, gehörte Isha zu den engsten Freunden, die es von Anfang an wussten. Isha ist offen lesbisch – und war es schon, bevor sie überhaupt wusste, was das Wort eigentlich bedeutet. Für sie war es nie eine Frage, sondern immer ein Fakt. Sie steht zu sich selbst, zu ihren Gefühlen, zu ihrer Meinung. Wer ein Problem damit hat, darf es behalten. Trotz all ihrer Wildheit trägt Isha auch viel Sanftheit in sich – nur versteckt sie die manchmal gut hinter Ironie und Witz. Sie ist loyal bis aufs Blut, kreativ bis in die Fingerspitzen und mutig auf eine Weise, die Charlie oft tief beeindruckt. Für ihn ist sie ein Fels in der Brandung, auch wenn sie sich selbst manchmal eher wie eine Welle fühlt. ![]() Jazz Monroe
Guter Freund & Guter Freund
ca. 19 Jahre
(Game Technology)Student
Dallas Dupree Young
Jasper "Jazz" Monroe trägt sein Herz auf der Zunge und sein Leben wie einen offenen Comicstrip: laut, bunt und mit der vollen Ladung Chaos. Er ist ein Sturm in jedem Raum, den er betritt, eine One-Man-Show im Alltag, und gleichzeitig jemand, der ganz genau merkt, wenn jemand innerlich am Kippen ist. Er ist oft laut, manchmal zu laut, und nimmt nie ein Blatt vor den Mund – außer, wenn's um echte Gefühle geht. Dann schweigt er lieber oder macht einen Witz. Ein großer Rückhalt in seinem Leben ist seine Schwester Vanessa, von ihm liebevoll Nessa genannt. Zwischen den beiden gibt es keine Konkurrenz, kein Misstrauen – nur dieses unerschütterliche "Wir gegen den Rest der Welt"-Gefühl. Sie war immer an seiner Seite, auch in den schwierigsten Phasen seiner Transition, hat für ihn mitgesprochen, wenn er noch nicht konnte, und nie zugelassen, dass jemand ihn auf etwas anderes reduziert als das, was er ist.
Charlie kennt Jazz seit der Bradford Academy, wo er sich mit ihm, Nate und Sam ein Zimmer teilte. Es dauerte nicht lange, bis Jazz sich in Charlies Leben schlich wie ein plötzlich aufgetauchtes Meme: unerwartet, leicht verrückt, aber sofort unersetzlich. Charlie durchschaut ihn längst, weiß, dass hinter der sarkastischen Fassade jemand steckt, der manchmal nachts wach liegt und sich fragt, ob er jemals ganz "ankommt". Jazz nennt es "Außenseiter-Level: Boss-Stage". Zu Sam hat Jazz ein lockeres, herzliches Verhältnis. Die beiden verstehen sich blendend, auch wenn Jazz nicht müde wird, ihn mit Sprüchen aufzuziehen – meistens auf Kosten seines einstigen Lacrosse-Egos oder seiner anfänglichen Unsicherheit, was Charlie betraf. Als Sam begann, sich mit seiner eigenen Geschichte auseinandersetzte, war Jazz einer derjenigen, die keine großen Fragen stellten, sondern einfach da waren – und genau das hat Sam nie vergessen. Zwischen den beiden gibt es diese unkomplizierte Verbundenheit von Leuten, die sich über einen gemeinsamen Menschen nähergekommen sind und dabei selbst zu Freunden wurden. Jazz ist trans – und hat daraus nie ein Geheimnis gemacht. Ebenso wenig darauß, dass er heterosexuell ist, auch wenn manche nicht verstehen wollen, wie ein Transmann heterosexuell sein kann. Wer ihn fragt, bekommt eine ehrliche Antwort, vielleicht garniert mit einem ironischen Spruch und einem genervten Augenrollen, wenn die Frage dumm war. Seine Transition war kein Spaziergang, aber Jazz trägt sie mit Stolz. Für seine Freunde würde er alles tun – ob jemand homophob, transfeindlich oder einfach nur ein Arsch ist, Jazz geht dazwischen, ohne Rücksicht, ohne Zweifel. ![]() Nessa Monroe
Gute Freundin & Gute Freundin
ca. 20 Jahre
(Betriebswirtschafts)Studentin
Chandler Kinney
Vanessa Monroe, von allen nur Nessa genannt, sieht immer aus, als hätte sie gerade ein spontanes Fotoshooting hinter sich – und führt trotzdem ein ganz normales Leben. So normal es eben sein kann, wenn man gleichzeitig TikTok-Content plant, Insta-Reels dreht und sich in Algorithmen-Logiken verliert, die die meisten ihrer Freunde nicht mal aussprechen können. Nessa will mehr vom Leben. Mehr als Durchschnitt, mehr als Mittelmaß, mehr als das, was man ihr "so sagt". Sie hat ein Ziel: Sie will gesehen werden, weil sie weiß, dass sie etwas zu sagen hat und sie hat keine Angst, laut zu sein. Nessa ist nicht perfekt und würde es auch nie von sich behaupten. Sie kann überdreht sein, ein bisschen dramatisch, gelegentlich zu sehr auf Effekt bedacht. Aber sie ist auch unfassbar schlau, einfühlsam auf ihre ganz eigene Weise – und die Art Mensch, die heimlich Schokolade in den Rucksack packt, wenn sie merkt, dass jemand eine harte Woche hatte. Für ihren Bruder Jazz ist sie mehr als eine Schwester – sie ist Rückhalt, Safe Space, und hin und wieder auch liebevoller Drill Sergeant. Nessa war die Erste, die Jazz ganz selbstverständlich als "mein Bruder" bezeichnet hat, nachdem dieser sich als trans geoutet hat.
Charlie war anfangs ein bisschen überfordert mit ihr, denn Nessa ist schnell – sie denkt schnell, spricht schnell, bewegt sich schnell. Irgendwann merkte er aber, dass unter der Fassade aus stylischen Outfits und viralen Hashtags jemand mit echtem Tiefgang steckt, jemand, der genau weiß, was Loyalität bedeutet und der nicht nur zuhört, sondern wirklich hinhört. Sie ist die große Schwester, die man will, selbst wenn man gar keine braucht. Zu Sam hat Nessa ein unkompliziertes, freundschaftliches Verhältnis. Sie mochte ihn von Anfang an, noch bevor überhaupt klar war, wie ernst es zwischen ihm und Charlie werden würde, und war eine der Ersten, die keinerlei Zweifel daran ließ, dass sie ihn gutheißt. Sie findet, er passt gut zu Charlie, macht ihn sichtlich glücklicher und ruhiger, und lässt auch keine Gelegenheit aus, genau das zu betonen – meistens mit einem Kommentar, der halb Kompliment, halb Neckerei ist. Nessa selbst weiß trotz ihrer sonst so klaren Art nicht ganz, wo sie steht, wenn es um ihre eigene Sexualität geht. Sie glaubt, sie sei hetero, will sich da aber noch nicht festlegen und lässt sich Zeit, es für sich selbst herauszufinden. ![]() Samantha Caulfield
Freundin & Freundin
ca. 20 Jahre
(Politik)Studentin
Talia Ryder
Samantha Caulfield, von den meisten nur "Sammy" genannt, ist Politikstudentin mit einer Klarheit im Denken, die man ihr auf den ersten Blick nicht unbedingt zutraut – bis sie den Mund aufmacht und eine Diskussion in Sekunden auf den Punkt bringt. Trotz ihrer langen Haare ist sie eher der Tomboy-Typ: bequeme Klamotten, Sneaker statt Absätze, und lieber mit dem Ball auf dem Sportplatz als stundenlang vor dem Spiegel. Sport ist für sie mehr als nur Ausgleich – sie braucht die Bewegung, das Adrenalin, das Gefühl, den Kopf für einen Moment freizubekommen von all den politischen Debatten, in denen sie sich sonst den Tag über bewegt. Sammy ist direkt, manchmal unbequem direkt, aber nie gemein. Sie sagt, was sie denkt, und erwartet das Gleiche von anderen zurück.
Charlie hat sie über die LGBTQ+ Student Association kennengelernt, wo beide sich mit der Zeit immer mehr eingebracht haben. Anfangs war es eher ein freundliches Nebeneinander – man kannte sich, man mochte sich, aber es blieb oberflächlich. Das änderte sich, als Sammy anfing, bei den Treffen genauer hinzuschauen, wer sich zurückzog, wer zu still wurde. Sie hat schnell gemerkt, dass hinter Charlies ruhiger Art oft mehr steckt, als er zeigt, und wurde mit der Zeit zu jemandem, mit dem er offener reden kann als mit den meisten – gerade, weil sie nicht aus seinem alten Freundeskreis stammt und ihn dadurch mit einem anderen, unvoreingenommenen Blick sieht. Zu Sam hat Sammy ein entspanntes, fast geschwisterliches Verhältnis. Die beiden verbindet vor allem der Sport – sie diskutieren gerne über Taktiken, ziehen sich gegenseitig auf, wenn einer von ihnen bei einem Spiel patzt, und haben eine Art Running Gag daraus gemacht, sich ständig über ihre jeweiligen Teams lustig zu machen. Für Sammy war schnell klar, dass Sam gut für Charlie ist, und sie hat keine Scheu, das auch offen zu sagen, wenn sie merkt, dass die beiden mal wieder viel zu vorsichtig miteinander umgehen. Sammy ist panromantisch und pansexuell – für sie zählt der Mensch, nicht das Geschlecht, und sie hat nie viel Aufhebens darum gemacht, das so zu benennen. In der LGBTQ+ Student Association ist sie eine der treibenden Kräfte, organisiert, motiviert, bringt Leute zusammen, die sich sonst vielleicht nie gefunden hätten. ![]() Drew Bowman
Freund & Freund
ca. 20 Jahre
(Psychologie)Student
Joshua Bassett
Drew Bowman ist Psychologiestudent, und man merkt ihm das oft schon im Gespräch an – er hat dieses Talent, Menschen zu lesen, noch bevor sie selbst wissen, was in ihnen vorgeht. Nach außen ist er in erster Linie der witzige Typ, der mit einem trockenen Kommentar jede angespannte Situation auflockern kann, aber unter der Oberfläche steckt deutlich mehr. Er hört zu und merkt sich Dinge, die andere längst vergessen haben – eine beiläufige Bemerkung von vor drei Wochen, eine Kleinigkeit, die jemandem wichtig war. Genau diese Mischung aus Humor und echtem Interesse macht ihn zu jemandem, bei dem man sich schnell wohlfühlt, auch wenn man ihn gerade erst kennengelernt hat. In Charlies und Sams Freundeskreis ist Drew über Sammy hineingerutscht, seine beste Freundin seit der Schulzeit. Anfangs war er eher der Typ, der bei gemeinsamen Treffen einfach dabei war, weil er und Sammy sich sowieso ständig sahen – doch mit der Zeit wurde er ein fester Teil der Runde.
Zu Charlie hat er ein entspanntes, unkompliziertes Verhältnis entwickelt. Als Psychologiestudent hat er einen feinen Sinn dafür, wann jemand mehr braucht als oberflächliches Gerede, und auch bei Charlie hat er das schnell gespürt – ohne es je aufdringlich zu machen. Er drängt sich nicht auf, aber wenn Charlie mal reden will, ist Drew jemand, der zuhört, ohne gleich zu urteilen oder zu therapieren. Zu Sam hat Drew ein lockeres, kumpelhaftes Verhältnis. Die beiden verstehen sich gut, tauschen sich gerne über Belangloses aus und haben diese unkomplizierte Art miteinander, die typisch ist für Leute, die sich über den gleichen Freundeskreis gefunden haben und einfach gut harmonieren, ohne dass es einer großen gemeinsamen Geschichte bedarf. Drew selbst ist heterosexuell, aber ein überzeugter Ally der LGBTQ+ Community. Für ihn ist das keine Pose oder ein Statement, das er nach außen trägt, sondern eine Selbstverständlichkeit – er hat einfach nie verstanden, warum es überhaupt eine Frage sein sollte, wen jemand liebt. In der Studenten-Association ist er zwar kein Mitglied im klassischen Sinn, aber ein gern gesehener Unterstützer bei Veranstaltungen, der genauso mitanpackt wie alle anderen auch. About the searcher
Charlie Deering & Sam Pembroke
Freunde
19 Jahre & 20 Jahre
Kunststudent & Kriminologiestudent
Joe Locke & Kit Connor
![]() Es gibt Kindheiten, die sich anfühlen wie ein sicherer Hafen – und Charlies war genau das, zumindest für eine kurze Weile. Als zweites von drei Kindern wuchs er behütet auf, bis sein Vater Richard die Familie verließ, als Charlie kaum drei Jahre alt war. Die Lücke, die er hinterließ, füllte schließlich Christopher – nie nur der Stiefvater, sondern von Anfang an jemand, den Charlie mit ganzem Herzen als seinen Vater ansah. In Isha und Nate fand Charlie schon in der Primary School zwei Menschen fürs Leben, auch wenn sich hinter seiner ruhigen Art früh leise Anzeichen von etwas Größerem verbargen. Mit elf wechselte er auf die Bradford Academy, wo Jazz und Nessa bald zu seinem Freundeskreis dazustieß. Kurz vor seinem vierzehnten Geburtstag musste er sich einer Wahrheit stellen, mit der er lange rang: Er war schwul – eine Erkenntnis, die ihn zunächst verunsicherte, bis seine engsten Freunde und später auch seine Familie ihn genau so annahmen, wie er war. Öffentlich outen wollte er sich trotzdem nicht – bis sein Geheimnis durch einen unglücklichen Zufall ans Licht kam. Es folgten Monate voller Mobbing, die seine schon lange schwelende Depression verschlimmerten und eine Essstörung entstehen ließen, die er fortan verbarg. Der Tiefpunkt kam mit einem körperlichen Angriff, der ihn ins Krankenhaus brachte – erst durch Sam und seine Freunde fand das Mobbing ein Ende. Ausgerechnet Sam, der neue Zimmergenosse, wurde zu mehr, als Charlie sich zunächst eingestehen wollte: Aus Freundschaft wuchs langsam eine Liebe, die zunächst im Verborgenen blieb. Heute studiert Charlie Visual Arts am St. Bartholomew College, engagiert sich in der LGBTQ+ Student Association und wird zusehends selbstbewusster in seiner Identität – nur seine Essstörung trägt er bis heute als stilles Geheimnis mit sich.
Samuel „Sam“ Pembroke gehört zu den Menschen, bei denen man sich erstaunlich schnell wohlfühlen kann. Offen, aufmerksam und mit einem natürlichen Gespür dafür, wie es anderen Menschen gerade geht, findet er schnell Anschluss und schafft es ebenso schnell, anderen das Gefühl zu geben, wirklich gesehen zu werden. Dabei ist der 20-Jährige längst nicht so unbeschwert, wie er nach außen manchmal erscheint. Zwischen Studium, Familie und den Erwartungen, die schon seit Jahren an ihm hängen, versucht Sam noch herauszufinden, wie viel von seinem Leben eigentlich wirklich ihm selbst gehört. Er ist loyal bis zur Selbstaufgabe, hilft oft, bevor überhaupt jemand darum bitten muss, und hat ein beinahe beeindruckendes Talent dafür, die eigenen Probleme hintenanzustellen. Konflikte vermeidet er lieber, als jemanden vor den Kopf zu stoßen, während sein Kopf längst jedes mögliche Szenario dreimal durchgespielt hat. Trotzdem fehlt ihm weder Mut noch Überzeugung – besonders dann nicht, wenn es um andere geht. Für Sam werden Menschen schnell wichtig. Er braucht keine perfekten Beziehungen, sondern ehrliche: Freundschaften mit Geschichte, Bekanntschaften, die unerwartet hängen bleiben, Menschen, die ihn aus seiner Komfortzone ziehen oder genau dort auffangen. Wer ihm nah genug kommt, wird vermutlich irgendwann feststellen, dass hinter seinem unkomplizierten Lächeln deutlich mehr steckt, als Sam selbst gerne preisgibt. Mike
Fynn He/him
He/him mrmagicshorts
undercovertatze Hey hey – schön, dass du es bis hierher geschafft hast! Das muss ja irgendwie bedeuten, dass dich das Gesuch interessiert. Wir würden dir gerne etwas über uns erzählen – das wäre doch ein guter Einstieg, oder?
Mein Name ist Mike, und – mit ein paar Pausen zwischendurch – bin ich seit rund 20 Jahren in Foren-RPGs unterwegs. Ich war User, Admin und alles dazwischen. Meine Posts liegen im Schnitt bei etwa 3.500 Zeichen, und ich poste in etwa zweimal im Monat pro Charakter. Das sind aber nur Durchschnittswerte – sie können also variieren. So wie ich selbst nicht gedrängt werden möchte, dränge ich auch meine Postingpartner nicht in Bezug auf ihre Posts. Mein Charakter Charlie ist an den Charlie aus der Serie "Heartstopper" angelehnt, wurde aber sehr frei gestaltet. Gewisse Grundzüge sind zwar vorhanden, aber schon allein durch das andere Setting – und dadurch, dass mein Charlie ein wenig älter ist – ist er eben nicht 1:1 derselbe Charakter. Das ist mir aber auch wichtig, denn ich möchte die Serie nicht nachschreiben, sondern mit einem angelehnten Charakter eigene, tolle Geschichten erzählen. Mein Name ist Fynn, Ende zwanzig und bereits seit meiner Jugend (also ungefähr 16 Jahren) im RPG vertreten. Meine Postinggeschwindigkeit hängt stark vom RL und Muse ab, aber versuche ich stets mehrmals im Monat eine Antwort zu tippen. Meine Postlänge variiert ebenfalls, kann ich kurze Posts von ungefähr 2.000 Zeichen gut, aber ebenso bin ich für lange Posts von über 5.000 Zeichen zu haben. Szenen plane ich gerne im groben vor, aber möchte ich nicht jede Reaktion und jeden Ausgang bereits bei Beginn wissen, da meine Charaktere oft ein Eigenleben entwickeln. Ansonsten bin ich eigentlich immer über Discord erreichbar, sodass man bei Fragen und Anliegen immer auf mich zukommen kann. Kommunikation ist für mich ein wichtiger Teil bei engeren Verbindungen, weswegen ich hoffe, dass wir dort eine gute Kommunikationsebene finden können. |