TRIGGERWARNUNG: Häusliche Gewalt, Alkohol, Kindesmisshandlung
We´re not our fathers daughters

Filler: Joanne Morrison
Schwestern
19
Studentin & Kellnerin?
Liamani Segura?
Als meine jüngere Schwester stehst du von Anfang an unter meinem Schutz. Nicht nur unsere Mutter hat vor ihrem Tod dafür gesorgt, dass unser Vater nicht die Hand gegen dich erhob, sondern ich auch. Für dich blieb ich noch zuhause nach meinem Schulabschluss und zog erst mit dir weg, weg aus dem Dorf in der Nähe von Montreal, wo wir geboren wurden. Auch wenn es schwer war, haben wir uns mit verschiedenen Jobs durch das Erwachsensein manövriert und uns auf verschiedene Stipendien beworben. Denn eins wollen wir beide: studieren. Dank meiner guten Noten habe ich auch eins erhalten und darf nun Kriminologie studieren. Wie sieht es bei dir aus? Hast du es auch geschafft oder beneidest du mich, weil ich jetzt zum neuen Semester beginnen darf, während du weiter arbeiten musst?
Bisher war unsere Beziehung sehr innig und mehr wie beste Freundinnen, doch möglicherweise ändert sich das ja nun. Vielleicht findest du es nicht gut, dass ich demnächst zu meinem Arbeitgeber ziehen könnte, um dort neben dem Studium als Nanny zu arbeiten und jederzeit für die Kinder da sein zu können. Vielleicht hast du aber auch einen Freund, eine Freundin, bei der du einziehen möchtest, weshalb dir das gerade gut gelegen kommt. Gibt es einen schlechten Einfluss in deinem Leben? Einen guten Einfluss außer mir?
Bisher war unsere Beziehung sehr innig und mehr wie beste Freundinnen, doch möglicherweise ändert sich das ja nun. Vielleicht findest du es nicht gut, dass ich demnächst zu meinem Arbeitgeber ziehen könnte, um dort neben dem Studium als Nanny zu arbeiten und jederzeit für die Kinder da sein zu können. Vielleicht hast du aber auch einen Freund, eine Freundin, bei der du einziehen möchtest, weshalb dir das gerade gut gelegen kommt. Gibt es einen schlechten Einfluss in deinem Leben? Einen guten Einfluss außer mir?
About the searcher
Lenore Morrison
True Crime Lover
23
Studentin & Nanny
Gabriela Andrada

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Lenore Morrison wurde in einer unruhigen Halloween-Nacht zuhause geboren. Zuhause hieß in einem kleinen Dort in der Nähe von Montreal. Eher schlecht als Recht mit der Hilfe einer Nachbarin kam sie im stickigen Schlafzimmer zur Welt, während ihr Vater nebenan mit Bierdose auf dem Sofa lag und Football schaute. Ihre Mutter hatte sich bei dem Wetter nicht getraut, das Haus zu verlassen und wer wusste schon, wie teuer es im Krankenhaus gewesen wäre. Immerhin war die Nachbarin eine gelernte Krankenschwester, die helfen konnte und wusste, was zu beachten war. Harper war froh, ihr kleines Mädchen endlich im Arm halten zu können, während Josh nur einen Blick auf den kleinen Körper warf, ehe er sich wieder zurück zur Couch begab und nach Essen verlangte.
Für das brünette Mädchen gehörte das von Kleinauf zum Alltag. Ihr Vater scheuchte erst ihre Mutter, später auch sie, nur herum und behandelte sie vor allem wie Angestellte anstatt Familie. Auch als noch eine weitere Tochter folgte, als Lenny ca vier war, änderte das nichts an seinem Verhalten. Stattdessen wurde er noch launischer, weil er noch immer keinen Sohn hatte. So nahm die Brünette eines Tages einen feinen Schnitt an der Wange ihrer Mutter war. Damals konnte sie es nicht zu ordnen, heute weiß sie es: ihr Vater hatte ihre Mutter geschlagen und sein Ring hatte sie geschnitten. Von dem Tag an nahmen die Rehaugen des Mädchens immer öfter wahr, wie ihre Mutter aussah. Kleine Blessuren, Schnitte, blaue Flecken. Es fiel ihr immer mehr auf, je älter sie wurde. Doch Harper schien es einfach zu akzeptieren. Vielleicht um ihre Töchter zu schützen, vielleicht weil sie es mittlerweile gewohnt war. Immerhin war sie schon lange bei Josh und weil er sie nicht arbeiten ließ, war sie von ihm abhängig, von dem Geld, welches er nach Hause brachte. Dass sie hin und wieder nach dem Einkaufen das Wechselgeld behielt, wenn er zu betrunken war, um es zurückzuverlangen, war etwas, was Lenore auch erst Jahre später erfahren würde. Ihre Kindheit verlief abgesehen von ihrem Vater recht einfach und gut. Immerhin geschah weder ihr noch ihrer Schwester etwas, sie hatten ein Dach überm Kopf, Essen und durften zur Schule, mit anderen Kindern auf der Straße spielen. Etwas, was sich erst veränderte, als Lenny in die Pubertät kam.
Eines Tages kam sie nach Hause und fand Scherben im Wohnzimmer, ebenso Blut auf dem alten, braunen Teppich. Josh erschien mit schweren Schritten hinter ihr und wischte sich die blutigen Fingerknöchel ab, ehe er ihr mit harter Stimme befahl, das Chaos zu beseitigen. Stur, wie sie sein konnte, verweigerte die Brünette es, immerhin wollte sie erst nach ihrer Mutter sehen, die sie im Badezimmer vermutete, wo Wasser rauschte. Doch in der nächsten Sekunde erkannte sie ihren Fehler. Bevor sie jedoch handeln konnte, lag sie auf dem Scherbenhauten, spürte die scharfen Kanten in ihre Haut schneiden und das Brennen auf der Wange. Das war der erste Tag, an dem Josh Hand gegen ihre Tochter erhob. Es würde nicht der Letzte werden. Wann immer sie nicht schnell genug tat, was er verlangte, oder sich sträubte, ihm Folge zu leisten, wurde auch sie nun bestraft. Schnell wurde ihr klar, dass sie für ihn ein Objekt war, an dem er seinen Frust auslassen konnte, vielleicht gerade noch so eine Angestellte. Wenn sie in der Schule mal auf die blauen Flecken angesprochen wurde, konnte sie nicht viel dazu sagen. Zu oft hatten die Lehrer bereits mit ihren Eltern gesprochen und immer wieder hatten sie gelogen und Lenore´s jüngere Schwester präsentiert, die unversehrt war. Von Kindesmisshandlung konnte also keine Rede sein. War jedenfalls die Geschichte, die sie allen erzählten. Lenore ertrug alles vor allem deshalb, weil sie wusste, dass sie ihre Schwester so schützen konnte. Und doch war Lenny nicht die Einzige, die immer wieder nachts weinte. Trotz allem gehörte Lenore zu den guten Schülern ihrer Klasse, erhielt einen guten Schulabschluss, trotz Nachsitzen. Etwas, was sie gerne provozierte, da sie wusste, dass sie dann wenigstens einen Ort hatte, wo sie in Ruhe lernen konnte, ohne Bedienstete sein zu müssen. Ein Ort, den sie zuhause nicht erklären musste. Den Wunsch, dass sie studieren wollte, belächelte Josh nur und lachte sie aus, ehe er nach dem nächsten Bier verlangte. Harper hingegen war mittlerweile mehr Geist als wirklich lebendes Wesen. Von ihr kam kein Schutz mehr und so war es für Lenny klar, dass sie so schnell wie es möglich war, mit ihrer jüngeren Schwester verschwinden musste.
Nach dem Schulabschluss begann sie erst einmal, in verschiedenen Diner´s zu arbeiten. Manchmal sogar zwei Jobs gleichzeitig, um so wenig Zeit wie möglich zuhause verbringen zu müssen. Dort durfte sie auch nur noch wohnen, weil sie Miete zahlte. Sonst hätte ihr Vater sie längst auf die Straße gesetzt. Zwar war sie versucht, die Trunkenheit ihres Vaters auszunutzen, um ihn dazu zu kriegen, ihr das Sorgerecht zu übertragen, aber ihr war klar, dass das nichts war, was einfach so klappen würde. Daher ließ sie es. Obwohl sie sich denken konnte, dass er froh gewesen wäre, seine Töchter loszuwerden. Bis ihre kleine Schwester also 18 war, blieb Lenny zuhause und verdiente einfach Geld. In der Zwischenzeit verstarb ihre Mutter bei einem Autounfall. Es nahm die Brünette natürlich mit, doch für sie hatte ihre Mutter schon lange nicht mehr gelebt. Kaum war die Kleine dann endlich 18 zogen die Mädchen aus, in eine schäbige Wohnung in eine andere Stadt, doch es reichte ihnen. Beide begannen zu jobben, auch wenn es beide eigentlich Richtung Universität zog, doch woher sollten sie das Geld nehmen. Nach langem Hin und Her entschieden sich beide, sich für Stipendien zu bewerben. Lenny erhielt gerade dank ihres guten Schulabschlusses, ihrer Situation und ihrer Leistungen ein Vollstipendium. Arbeiten gehen müsste sie dennoch, um sich kleine Vergnügen und Lebensmittel leisten zu können.
Lenore Morrison wurde in einer unruhigen Halloween-Nacht zuhause geboren. Zuhause hieß in einem kleinen Dort in der Nähe von Montreal. Eher schlecht als Recht mit der Hilfe einer Nachbarin kam sie im stickigen Schlafzimmer zur Welt, während ihr Vater nebenan mit Bierdose auf dem Sofa lag und Football schaute. Ihre Mutter hatte sich bei dem Wetter nicht getraut, das Haus zu verlassen und wer wusste schon, wie teuer es im Krankenhaus gewesen wäre. Immerhin war die Nachbarin eine gelernte Krankenschwester, die helfen konnte und wusste, was zu beachten war. Harper war froh, ihr kleines Mädchen endlich im Arm halten zu können, während Josh nur einen Blick auf den kleinen Körper warf, ehe er sich wieder zurück zur Couch begab und nach Essen verlangte.
Für das brünette Mädchen gehörte das von Kleinauf zum Alltag. Ihr Vater scheuchte erst ihre Mutter, später auch sie, nur herum und behandelte sie vor allem wie Angestellte anstatt Familie. Auch als noch eine weitere Tochter folgte, als Lenny ca vier war, änderte das nichts an seinem Verhalten. Stattdessen wurde er noch launischer, weil er noch immer keinen Sohn hatte. So nahm die Brünette eines Tages einen feinen Schnitt an der Wange ihrer Mutter war. Damals konnte sie es nicht zu ordnen, heute weiß sie es: ihr Vater hatte ihre Mutter geschlagen und sein Ring hatte sie geschnitten. Von dem Tag an nahmen die Rehaugen des Mädchens immer öfter wahr, wie ihre Mutter aussah. Kleine Blessuren, Schnitte, blaue Flecken. Es fiel ihr immer mehr auf, je älter sie wurde. Doch Harper schien es einfach zu akzeptieren. Vielleicht um ihre Töchter zu schützen, vielleicht weil sie es mittlerweile gewohnt war. Immerhin war sie schon lange bei Josh und weil er sie nicht arbeiten ließ, war sie von ihm abhängig, von dem Geld, welches er nach Hause brachte. Dass sie hin und wieder nach dem Einkaufen das Wechselgeld behielt, wenn er zu betrunken war, um es zurückzuverlangen, war etwas, was Lenore auch erst Jahre später erfahren würde. Ihre Kindheit verlief abgesehen von ihrem Vater recht einfach und gut. Immerhin geschah weder ihr noch ihrer Schwester etwas, sie hatten ein Dach überm Kopf, Essen und durften zur Schule, mit anderen Kindern auf der Straße spielen. Etwas, was sich erst veränderte, als Lenny in die Pubertät kam.
Eines Tages kam sie nach Hause und fand Scherben im Wohnzimmer, ebenso Blut auf dem alten, braunen Teppich. Josh erschien mit schweren Schritten hinter ihr und wischte sich die blutigen Fingerknöchel ab, ehe er ihr mit harter Stimme befahl, das Chaos zu beseitigen. Stur, wie sie sein konnte, verweigerte die Brünette es, immerhin wollte sie erst nach ihrer Mutter sehen, die sie im Badezimmer vermutete, wo Wasser rauschte. Doch in der nächsten Sekunde erkannte sie ihren Fehler. Bevor sie jedoch handeln konnte, lag sie auf dem Scherbenhauten, spürte die scharfen Kanten in ihre Haut schneiden und das Brennen auf der Wange. Das war der erste Tag, an dem Josh Hand gegen ihre Tochter erhob. Es würde nicht der Letzte werden. Wann immer sie nicht schnell genug tat, was er verlangte, oder sich sträubte, ihm Folge zu leisten, wurde auch sie nun bestraft. Schnell wurde ihr klar, dass sie für ihn ein Objekt war, an dem er seinen Frust auslassen konnte, vielleicht gerade noch so eine Angestellte. Wenn sie in der Schule mal auf die blauen Flecken angesprochen wurde, konnte sie nicht viel dazu sagen. Zu oft hatten die Lehrer bereits mit ihren Eltern gesprochen und immer wieder hatten sie gelogen und Lenore´s jüngere Schwester präsentiert, die unversehrt war. Von Kindesmisshandlung konnte also keine Rede sein. War jedenfalls die Geschichte, die sie allen erzählten. Lenore ertrug alles vor allem deshalb, weil sie wusste, dass sie ihre Schwester so schützen konnte. Und doch war Lenny nicht die Einzige, die immer wieder nachts weinte. Trotz allem gehörte Lenore zu den guten Schülern ihrer Klasse, erhielt einen guten Schulabschluss, trotz Nachsitzen. Etwas, was sie gerne provozierte, da sie wusste, dass sie dann wenigstens einen Ort hatte, wo sie in Ruhe lernen konnte, ohne Bedienstete sein zu müssen. Ein Ort, den sie zuhause nicht erklären musste. Den Wunsch, dass sie studieren wollte, belächelte Josh nur und lachte sie aus, ehe er nach dem nächsten Bier verlangte. Harper hingegen war mittlerweile mehr Geist als wirklich lebendes Wesen. Von ihr kam kein Schutz mehr und so war es für Lenny klar, dass sie so schnell wie es möglich war, mit ihrer jüngeren Schwester verschwinden musste.
Nach dem Schulabschluss begann sie erst einmal, in verschiedenen Diner´s zu arbeiten. Manchmal sogar zwei Jobs gleichzeitig, um so wenig Zeit wie möglich zuhause verbringen zu müssen. Dort durfte sie auch nur noch wohnen, weil sie Miete zahlte. Sonst hätte ihr Vater sie längst auf die Straße gesetzt. Zwar war sie versucht, die Trunkenheit ihres Vaters auszunutzen, um ihn dazu zu kriegen, ihr das Sorgerecht zu übertragen, aber ihr war klar, dass das nichts war, was einfach so klappen würde. Daher ließ sie es. Obwohl sie sich denken konnte, dass er froh gewesen wäre, seine Töchter loszuwerden. Bis ihre kleine Schwester also 18 war, blieb Lenny zuhause und verdiente einfach Geld. In der Zwischenzeit verstarb ihre Mutter bei einem Autounfall. Es nahm die Brünette natürlich mit, doch für sie hatte ihre Mutter schon lange nicht mehr gelebt. Kaum war die Kleine dann endlich 18 zogen die Mädchen aus, in eine schäbige Wohnung in eine andere Stadt, doch es reichte ihnen. Beide begannen zu jobben, auch wenn es beide eigentlich Richtung Universität zog, doch woher sollten sie das Geld nehmen. Nach langem Hin und Her entschieden sich beide, sich für Stipendien zu bewerben. Lenny erhielt gerade dank ihres guten Schulabschlusses, ihrer Situation und ihrer Leistungen ein Vollstipendium. Arbeiten gehen müsste sie dennoch, um sich kleine Vergnügen und Lebensmittel leisten zu können.
Caro
She / Her
__care_bear__
Du hast es bis hierhin geschafft! Das freut mich sehr. Wirklich viel habe ich eigentlich nicht zu sagen. Mir ist vor allem wichtig, dass DU Spaß an deinem Charakter hast und nichts erzwungen ist. Wenn dir etwas auf dem Herzen liegt, sprich es gerne bei mir an, sei es etwas, was mich als Admin betrifft, oder etwas was mich als Schreiberin betrifft. Offene Kommunikation ist wichtig. Für Ideen bin ich immer zu haben, Drama Inplay sowieso! Scheue dich also nicht, mir vorzuschlagen, was in deinem Kopf herumgeistert! Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß und freue mich auf dich, wenn dir das Gesuch zusagt! ♥
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.08.2026, 14:11 von Marfil Hayes.)
