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[Frei] Why are we like this?
Alter des Gesuchten: ca. 17 - ca. 51 Jahre
Faceclaim: Hayley Atwell, Charlie Cox, Katie Douglas
Mittelschicht
Vergeben
Student
Charlie Gabriel Deering, 19 Jahre alt, studiert Visual Arts & Studio Practice am St. Bartholomew College. Nach der Scheidung seiner Eltern fand er in seinem Stiefvater Christopher eine liebevolle Vaterfigur und entdeckte schon früh seine Leidenschaft für die Kunst. Gemeinsam mit seinen besten Freunden Nate und Isha meisterte er die Schulzeit, während er gleichzeitig mit Depressionen, einer Essstörung und der Erkenntnis kämpfte, homosexuell zu sein. Ein unfreiwilliges Outing führte zu homophobem Mobbing und einem körperlichen Übergriff, dessen psychische Folgen ihn bis heute begleiten. Halt fand Charlie schließlich in seinem Freund Sam, mit dem ihn seit der Internatszeit eine enge und liebevolle Beziehung verbindet. Heute engagiert er sich in der LGBTQ+ Student Association, gewinnt zunehmend Selbstvertrauen und verfolgt seinen Traum, Künstler zu werden, auch wenn er seine Depressionen und Essstörung weiterhin vor seinem Umfeld verbirgt.
Charlie Deering
let the credits roll
Mike
He/Him
3.500 Zeichen
ca. 2 x pro Monat
#1

TRIGGERWARNUNG: Scheidung, unfreiwilliges Outing, Mobbing, Krankenhausaufenthalt
Why are we like this?

Leonore Deering
Mutter
ca. 49 Jahre
Kinderkrankenschwester
Hayley Atwell
Leonore ist niemand, der laut wird – sie muss es nicht sein. Deutlich reicht ihr völlig. Um halb sieben steht sie auf, das Frühstück war immer fertig, bevor die Kinder überhaupt wach waren, und die Termine des Tages hat sie längst im Kopf sortiert. Sie ist kein Mensch, der sich in Gefühlen verliert, sondern einer, der plant, organisiert, funktioniert. Diese Struktur zieht sich durch ihr ganzes Leben, und sie erwartet sie auch von den Menschen um sie herum. Liebe drückt sie selten mit weichen Worten aus. Bei ihr sieht Zuneigung eher aus wie eine Regel, ein Ritual, eine Verlässlichkeit, auf die man sich blind verlassen kann. Für Charlie war das nicht immer leicht zu lesen. Ihre Fürsorge kam selten warm daher, aber sie war immer da. War er krank, stand der Tee bereit, ohne dass er danach fragen musste. Fiel er hin, bekam er kein Trostwort, sondern eine sachliche Einschätzung der Verletzung und ein Pflaster – schnell, präzise, erledigt. Als er ihr schließlich erzählte, dass er schwul ist, war sie im ersten Moment sichtlich geschockt. Doch die Überraschung hielt nicht lange an; sie wich rasch einer Umarmung, die ihm mehr sagte, als es Worte je gekonnt hätten. Genau das ist Leonore: Sie braucht manchmal einen Moment, um sich zu sortieren – aber wenn es darauf ankommt, ist sie da. Gwen hat das früher verstanden als Charlie. Sie wusste schon als Teenager, dass ihre Mutter nicht kalt ist, nur weil sie selten von sich aus über Gefühle spricht. Gerade in den Jahren nach der Trennung von Richard hat Gwen mitbekommen, wie sehr Leonore versuchte, alles zusammenzuhalten – die Kinder, den Haushalt, sich selbst –, ohne dass es nach außen wie ein Kraftakt aussah. Vielleicht hat Gwen genau deshalb selbst so früh gelernt, für ihre Geschwister da zu sein: weil sie an ihrer Mutter gesehen hat, wie viel es bedeutet, verlässlich zu sein, auch wenn man selbst gerade keine Kraft mehr hat. Leonore stellt Fragen, aber selten die, die man erwartet. Wenn sie zuhört, dann mit gefalteten Händen und einem Gesicht, das nicht viel preisgibt – und trotzdem spürt man, dass es ihr ernst ist. Man muss nur lernen, zwischen den Zeilen zu lesen.


Christopher Deering
Stiefvater
ca. 51 Jahre
Grundschullehrer
Charlie Cox
Christopher ist der ruhige Pol in der Familie. Er wird nicht müde, obwohl er es sein müsste – zwischen einem vollen Alltag mit drei Kindern, die nicht seine eigenen sind, findet er immer noch Geduld, wo andere längst aufgegeben hätten. Er kam nicht in Leonores Leben, um jemanden zu ersetzen. Das war ihm von Anfang an klar, und genau das hat er auch nie versucht. Er wollte einfach da sein – ohne großes Aufsehen, ohne Erwartungen, nur mit einem offenen Ohr und der Bereitschaft, sich Zeit zu nehmen für Dinge, die eigentlich klein wirkten, es für die Kinder aber nie waren. Gwen hat ihn zu Beginn kritisch beäugt. Ein neuer Mann an der Seite ihrer Mutter – das musste sich erst beweisen. Sie beobachtete genau, wie er mit Charlie und Kat umging, ob er wirklich zuhörte oder nur so tat, als wäre er interessiert. Christopher bestand diese stillen Prüfungen, ohne es vermutlich je zu merken. Er las Gutenachtgeschichten vor, ohne genervt zu wirken, saß geduldig bei Mathehausaufgaben und ließ sich Zeit für jede Kleinigkeit, die die Kinder beschäftigte. Irgendwann begriff Gwen, dass er nicht gekommen war, um einen Platz zu besetzen, sondern um einen neuen zu schaffen. Als er schließlich den Nachnamen Deering annahm, war das für sie ein leiser, aber bedeutender Moment – zum ersten Mal seit dem Auszug ihres Vaters fühlte sich die Familie wieder vollständig an. Für Charlie war es nie eine Frage. Er mochte Chris vom ersten Moment an, ohne Zögern, ohne Vorbehalte. Für ihn war er nie ein Fremder, sondern eine warme, verlässliche Konstante – jemand, der ihm zeigte, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein. Als Charlie sieben war und Christopher seine Mutter heiratete, war für ihn längst klar: Das ist nicht der Stiefvater. Das ist sein Dad, aus vollem Herzen und ohne Wenn und Aber. Diese Haltung hat sich nie verändert, auch nicht, als es schwieriger wurde. Als Charlie ihm gegenüber andeutete, dass er sich zu Jungs statt zu Mädchen hingezogen fühlte, reagierte Christopher, ohne mit der Wimper zu zucken – er hatte es ohnehin längst geahnt und begegnete ihm mit genau der Fürsorge und Akzeptanz, die Charlie sich erhofft, aber nie laut ausgesprochen hatte. Kein Zögern, keine Rechtfertigung, kein "Das müssen wir noch besprechen". Einfach nur: Ich bin da, so wie du bist.


Katherine Deering
kleine Schwester
ca. 17 Jahre
High School Schülerin
Katie Douglas
Kat ist die Jüngste – und das spürt man, wenn man sie kennt, auch ohne dass es jemand sagen müsste. Sie kam in eine Familie, die sich gerade neu sortierte: Gwen war längst die große Schwester mit eigenem kleinen Königreich, Charlie gerade erst zwei Jahre alt und selbst noch dabei, die Welt zu entdecken. Kat wuchs mitten in diese Verschiebung hinein, kurz bevor sich ohnehin schon alles veränderte – ihre Eltern trennten sich, als sie kaum ein Jahr alt war. Von der Unruhe dieser Zeit hat sie selbst nichts bewusst mitbekommen, aber sie ist trotzdem Teil der Geschichte, die die Familie seitdem miteinander verbindet. Wo Gwen schon früh Verantwortung übernahm und Charlie sich oft in sich selbst zurückzog, ist Kat diejenige, die nicht viel für sich behält. Wenn sie sich über etwas aufregt – einen Film, eine Ungerechtigkeit, irgendetwas, das ihr nicht passt –, weiß man das sofort. Sie hat diese unmittelbare Art, ihre Meinung zu sagen, ohne lange zu überlegen, ob es gerade passt. Charlie hat sie einmal genau in diesem Moment skizziert, mitten im Aufregen über einen Film, und irgendwie steckt in dieser kleinen Zeichnung mehr von Kat als in jeder langen Beschreibung. Zu Gwen hat sie ein Verhältnis, das viel mit Verlässlichkeit zu tun hat. Es war oft Gwen, die mit ihr Hausaufgaben machte oder sie zur Bushaltestelle brachte, wenn ihre Mutter keine Zeit hatte. Für Kat war ihre große Schwester dadurch nie nur die Ältere, sondern jemand, der einfach da war, wenn es gerade nötig war, ohne großes Aufheben. Mit Charlie war es komplizierter. Die beiden lagen sich als Teenager öfter in den Haaren, als es in einer normalen Geschwisterrivalität üblich ist – zwei sehr unterschiedliche Arten, mit der Welt umzugehen, die sich immer wieder aneinander rieben. Charlie zog sich zurück, wenn es ihm schlecht ging; Kat wurde lauter. Wo er schwieg, sagte sie zu viel. Das hat für Reibung gesorgt, gerade in den Jahren, in denen Charlie selbst kaum wusste, wie er sich fühlte, geschweige denn, wie er es erklären sollte. Trotzdem war da immer auch dieses leise Wissen zwischen den beiden: dass sie zusammengehören, auch wenn sie sich nicht immer verstehen.


About the searcher
Charlie & Gwen Deering
Sohn/Bruder & Tochter/Schwester
19 Jahre & 24 Jahre
Student & Studentin
Joe Locke & Dylan Conrique
Gwen und Charlie sind vier Jahre auseinander, aber die Verbindung zwischen ihnen war von Anfang an eine andere als bei normalen Geschwistern. Schon als Kind wollte Gwen nicht nur zusehen, sondern dabei sein, wenn es um die Menschen ging, die sie liebte – und Charlie war der Erste, an dem sie das ausprobieren konnte. Sie war die große Schwester, die ihn ins Spiel holte, die ihm Geschichten erzählte, die für ihn da war, lange bevor er wusste, dass er sie brauchen würde. Als Charlie mit dreizehn merkte, dass er sich zu Jungs statt zu Mädchen hingezogen fühlte, war es Gwen, an die er sich als Erstes wandte – verzweifelt, überfordert, mit der Angst, dass etwas an ihm falsch sei. Sie nahm es mit einem Schulterzucken: "Vielleicht bist du schwul. Oder bisexuell. Und weißt du was? Das ist okay." Für sie war das Thema in diesem Moment beendet, für Charlie war es der Anfang von etwas Großem – aber er wusste von da an, dass er bei ihr sicher war. Diese Rolle hat Gwen nie wieder abgegeben. Sie sah durch ihn hindurch, wenn er log, dass es ihm gut ginge. Sie tauchte einfach zu Hause auf, wenn sie spürte, dass er am Limit war – mit Pizza, mit einer Decke, mit einem Satz, der ihm keine Ausrede mehr ließ. Als das unfreiwillige Outing zu Mobbing führte und Charlie später im Krankenhaus landete, war es Gwen, die alles stehen und liegen ließ, um bei ihm zu sein. Charlie wiederum hat nie ausgesprochen, wie sehr er sie braucht, aber es zeigt sich in den kleinen Dingen: in der Schallplatte, die sie ihm geschenkt hat und die er bis heute am meisten hört, in der Tatsache, dass sie die Einzige ist, vor der er seine Fassade nicht lange halten kann. Ihre Beziehung ist nicht immer sanft – Gwen kann auch mal ordentlich den Kopf waschen, wenn sie merkt, dass er sich in Ausreden verliert –, aber genau das macht sie für Charlie so wichtig. Sie ist die, die nicht wegsieht, selbst wenn er es sich wünscht.

Mike & Caro
He/him & She/her
mrmagicshorts & __care_bear__
Hey hey – schön, dass du es bis hierher geschafft hast! Das muss ja irgendwie bedeuten, dass dich das Gesuch interessiert. Wir würden dir gerne etwas über uns erzählen – das wäre doch ein guter Einstieg, oder?

Mein Name ist Mike, und – mit ein paar Pausen zwischendurch – bin ich seit rund 20 Jahren in Foren-RPGs unterwegs. Ich war User, Admin und alles dazwischen. Meine Posts liegen im Schnitt bei etwa 3.500 Zeichen, und ich poste in etwa zweimal im Monat pro Charakter. Das sind aber nur Durchschnittswerte – sie können also variieren. So wie ich selbst nicht gedrängt werden möchte, dränge ich auch meine Postingpartner nicht in Bezug auf ihre Posts.
Mein Charakter Charlie ist an den Charlie aus der Serie "Heartstopper" angelehnt, wurde aber sehr frei gestaltet. Gewisse Grundzüge sind zwar vorhanden, aber schon allein durch das andere Setting – und dadurch, dass mein Charlie ein wenig älter ist – ist er eben nicht 1:1 derselbe Charakter. Das ist mir aber auch wichtig, denn ich möchte die Serie nicht nachschreiben, sondern mit einem angelehnten Charakter eigene, tolle Geschichten erzählen.

Ich schließe mich einmal an. Mein Name ist Caro, ich bin bisher seit "nur" 10 Jahren im Foren-RPG dabei und ähnlich wie Mike auch als Admin, Mod, User und was es sonst noch gibt. Hauptsächlich bin ich in RL-Foren oder Fantasy unterwegs. Meine Postlänge variiert häufig je nach Inhalt, aber 500 Wörter sind eigentlich Minimum bei mir. Ich versuche in einer Regelmäßigkeit von 2 Mal monatlich zu posten, wenn die Muse und Zeit es zulassen. Ansonsten bin ich sehr geduldig und kommuniziere, wenn es mal dauert und dränge niemanden. Im Umkehrschluss würde ich mir wünschen, dass man es mit mir auch so handhabt.


(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.09.2026, 14:39 von Eliot Watson.)
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