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		<title><![CDATA[Six Degrees Of Us - Familie]]></title>
		<link>https://six-degrees.rpmuse.de/</link>
		<description><![CDATA[Six Degrees Of Us - https://six-degrees.rpmuse.de]]></description>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 08:13:52 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[A Place to Call Home]]></title>
			<link>https://six-degrees.rpmuse.de/showthread.php?tid=201</link>
			<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 16:48:20 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://six-degrees.rpmuse.de/member.php?action=profile&uid=60">Étienne Chevalier</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<style>.sd-searching-wrapper {   width: 650px;   margin: auto;   background: #F1EAE4;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   font-size: 12px;   line-height: 1.4; color: #191919; } .sd-searching-trigger, .sd-searching-header {   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 10px;   text-align: center;   margin-bottom: 10px; } .sd-searching-trigger b {   color: #870505; } .sd-searching-header {   text-transform: uppercase;   font-size: 18px;   font-weight: bold;   letter-spacing: 2px; } .sd-searching-shortfacts-wrapper img {   width: 150px;   height: 150px;   border: 5px solid #c9c4b9;   border-radius: 5px; object-fit: cover;} .sd-searching-shortfacts-left, .sd-searching-shortfacts-right {   display: inline-block;   vertical-align: top; width: 470px;} .sd-searching-shortfacts-right {   margin-left: 15px; } .sd-searching-shortfacts-left {   margin-right: 15px; } .sd-searching-shortfacts-right .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase; text-align: left;} .sd-searching-shortfacts-left .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase;   text-align: right;   padding-right: 12px; } .sd-searching-facts, .sd-searching-searcher-fact {   display: inline-block;   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 8px;   width: 222px;   margin: 5px 10px 5px 0;   text-align: center; } .sd-searching-storyline, .sd-searching-shortfacts {   border: 1px solid #c9c4b9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   height: 200px;   overflow: auto;   margin-bottom: 20px;   text-align: justify; } .sd-searching-shortfacts {   height: 150px; } .sd-searching-searcher-facts {   text-align: center; } .sd-searching-searcher-fact {   width: 206px; } .sd-searching-searcher-fact.last {   margin-right: 0; } .sd-searching-foot {   text-align: center;   text-transform: uppercase; }</style><br />
<div class="sd-searching-wrapper">
  <div class="sd-searching-trigger">
    <b>TRIGGERWARNUNG</b>: Emotionale Vernachlässigung eines Kindes, Kindeswohlgefährdung, psychischer / emotionaler Missbrauch durch ein Elternteil, Ausbeutung eines Kindes, Leistungsdruck, Drogenkonsum Minderjähriger, Sorgerechtsentzug, toxische Eltern-Kind-Beziehung, Demenz- Erkrankung eines Elternteils, familiäre Manipulation<br />
  </div>
  <div class="sd-searching-header">Where I Learned to Belong</div>
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  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://six-degrees.rpmuse.de/privat/fynn/etienne/Gesuche/Onkel_Tom-Ellis.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Mathieu Chevalier</div>
      <div class="sd-searching-facts">Onkel & Adoptivvater</div>
      <div class="sd-searching-facts">47 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Regisseur</div>
      <div class="sd-searching-facts">FC: Tom Ellis</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Als Étiennes Mutter das Sorgerecht verlor, warst du derjenige, der den Zehnjährigen aus Frankreich nach Kanada holte und ihm erstmals ein stabiles Zuhause bot. Fünf Jahre später adoptiertest du ihn schließlich und wurdest damit auch offiziell zu seinem Vater. Doch eure Beziehung ist komplizierter, als es zunächst klingt.<br />
<br />
Du bist selbst erfolgreich in der Filmbranche tätig, ehrgeizig, charismatisch und gut vernetzt. Durch dich fand Étienne zurück vor die Kamera, zunächst mit einer einzelnen Rolle, später mit einer ganzen Karriere unter deinen Fittichen. Dabei verschwammen irgendwann die Grenzen zwischen Förderung und Profit. Du liebst deinen Neffen und Adoptivsohn, hast aber gleichzeitig gelernt, seinen Namen für eure Familie zu nutzen.<br />
<br />
Heute verbindet euch echte Zuneigung mit unausgesprochenen Konflikten. Und ausgerechnet du kennst zudem die Identität von Étiennes leiblichem Vater – ein Wissen, das dir eine besondere Macht über ihn gibt.</div>
  </div>
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    <div style="display: inline-block;"><img src="https://six-degrees.rpmuse.de/privat/fynn/etienne/Gesuche/Tante_Melanie-Laurent.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Amélie Chevalier</div>
      <div class="sd-searching-facts">Tante & Adoptivmutter</div>
      <div class="sd-searching-facts">45 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Kostümbildnerin</div>
      <div class="sd-searching-facts">FC: Melanie Laurent</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Du bist vermutlich der Mensch, der Étiennes Vorstellung einer Mutter am nächsten kommt. Als dein Mann seinen zehnjährigen Neffen nach Kanada holte, hast du ihm etwas gegeben, das er bis dahin kaum kannte: Normalität. Gemeinsame Mahlzeiten, ehrliches Interesse, Regeln ohne Castings und vor allem ein Zuhause, in dem er nicht erst etwas leisten musste, um gewollt zu sein.<br />
<br />
Ich stelle mir dich warmherzig, aufmerksam und bodenständig vor, gleichzeitig aber durchaus durchsetzungsfähig. Étiennes Charme funktioniert bei dir nur bedingt, schließlich kennst du den Menschen hinter seinem selbstbewussten Auftreten ziemlich gut.<br />
<br />
Ganz konfliktfrei ist eure Beziehung dennoch nicht. Du hast miterlebt, wie dein Mann Étiennes Karriere zunehmend vorantrieb und dabei erneut Leistungsdruck entstand. Vielleicht hast du widersprochen – vielleicht aber auch nicht oft genug. Trotz allem bist du bis heute einer der wenigen Menschen, bei denen Étienne nicht Étienne Chevalier, der Schauspieler, sein muss.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://six-degrees.rpmuse.de/privat/fynn/etienne/Gesuche/Julien_Eli-Brown.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Julien Chevalier</div>
      <div class="sd-searching-facts">Cousin & Adoptivbruder</div>
      <div class="sd-searching-facts">24 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Beruf offen</div>
      <div class="sd-searching-facts">FC: Eli Brown</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Du warst bereits ein Teenager, als Étienne plötzlich Teil eurer Familie wurde – und sonderlich begeistert warst du davon anfangs vermutlich nicht. Mit ihm zog schließlich nicht nur ein neues Familienmitglied ein, sondern auch jemand, der aufgrund seiner Vergangenheit viel Aufmerksamkeit benötigte. Dass du darauf zeitweise mit Skepsis oder vielleicht sogar Eifersucht reagiert hast, dürfte kaum verwunderlich sein.<br />
<br />
Heute ist davon wenig übrig. Eure Beziehung gleicht inzwischen vielmehr der zweier Brüder, die sich hervorragend kennen und deshalb genau wissen, womit sie den anderen zur Weißglut treiben können. Du bist direkt, selbstbewusst und vermutlich ein gutes Stück bodenständiger als Étienne. Vor allem gehörst du zu den wenigen Menschen, die sich weder von seinem Charme noch seinem Promistatus beeindrucken lassen. Wenn Étienne sich wie ein Arschloch verhält, sagst du ihm das – ungefiltert und ohne Angst vor seiner Reaktion.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://six-degrees.rpmuse.de/privat/fynn/etienne/Gesuche/Noemie_Deva-Cassel.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Noémie Chevalier</div>
      <div class="sd-searching-facts">Cousine & Adoptivschwester</div>
      <div class="sd-searching-facts">20 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Beruf offen</div>
      <div class="sd-searching-facts">FC: Deva Cassel</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Nur knapp jünger als Étienne bist du vermutlich die Person innerhalb der Familie, die ihm heute am nächsten steht. Ihr habt zeitweise dieselbe Schule besucht, einen großen Teil eurer Jugend miteinander verbracht und kennt gegenseitig genügend peinliche Geschichten, um euch vermutlich ein Leben lang damit erpressen zu können.<br />
<br />
Du bist selbstbewusst, schlagfertig, loyal und besitzt einen Humor, der Étienne regelmäßig zum Opfer fällt. Seinen Promistatus findest du dabei eher amüsant als beeindruckend und nutzt ihn höchstens, um ihn aufzuziehen. Für dich war er schließlich lange vor seiner erneuten Karriere einfach Étienne.<br />
<br />
Zwischen euch braucht es deshalb häufig nicht viele Worte. Du erkennst seine schlechten Tage vermutlich schneller, als ihm lieb ist, lässt dich von seinen Fassaden aber ebenso wenig abschrecken. Gleichzeitig hast du dein eigenes Leben und deine eigenen Ambitionen – und keinerlei Interesse daran, lediglich als die Cousine eines Schauspielers wahrgenommen zu werden.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://six-degrees.rpmuse.de/privat/fynn/etienne/Gesuche/Theo_Walker-Scobell.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Théo Chevalier</div>
      <div class="sd-searching-facts">Cousin & Adoptivbruder</div>
      <div class="sd-searching-facts">15 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Schüler</div>
      <div class="sd-searching-facts">FC: Walker Scobell</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Für dich war Étienne eigentlich nie dein Cousin. Solange du dich erinnern kannst, gehörte er zu eurer Familie und war damit schlicht dein großer Bruder. Dass ihr biologisch betrachtet Cousins seid, dürfte für dich ungefähr so relevant sein wie irgendeine Fußnote im Familienstammbaum.<br />
<br />
Ich stelle mir dich neugierig, aufgeweckt und durchaus selbstbewusst vor – mit genau der richtigen Portion jugendlichem Größenwahn. Anders als deine älteren Geschwister findest du Étiennes Filmkarriere allerdings ziemlich beeindruckend. Vielleicht kennst du seine Filme, stellst Fragen über Dreharbeiten oder genießt gelegentlich sogar ein bisschen, erzählen zu können, wer dein Bruder ist.<br />
<br />
Ausgerechnet Étienne versucht deshalb bei dir, seinen Erfolg möglichst kleinzureden. Er möchte nicht, dass du Ruhm mit Wert verwechselst, wie er es selbst viel zu lange getan hat. Vermutlich macht ihn das gelegentlich zu einem ziemlich nervigen großen Bruder – inklusive ungefragter Ratschläge, Beschützerinstinkt und einer gewissen Doppelmoral.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-header">About the searcher</div>
  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div class="sd-searching-shortfacts-left">
      <div class="sd-searching-name">Étienne Chevalier</div>
      <div class="sd-searching-facts">boy in the spot light</div>
      <div class="sd-searching-facts">21 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Student (Regie)</div>
      <div class="sd-searching-facts">FC: Froy Gutierrez</div>
    </div>
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://six-degrees.rpmuse.de/privat/fynn/etienne/Gesuche/Etienne.gif"></div>
    <div class="sd-searching-storyline">Étienne Chevalier ist mit seinen 21 Jahren an Aufmerksamkeit gewöhnt – vielleicht ein wenig zu sehr. Bereits als Kind stand der gebürtige Franzose vor der Kamera, allerdings weniger aus eigenem Antrieb als durch den Ehrgeiz seiner Mutter. Erst als diese das Sorgerecht verlor und Étienne mit zehn Jahren zu seinem Onkel nach Kanada kam, lernte er kennen, wie sich ein halbwegs normales Familienleben überhaupt anfühlen konnte. Aus Tante, Onkel, Cousins und Cousine wurde dabei schnell mehr als nur die Verwandtschaft, bei der er untergekommen war: Sie wurden zu seiner Familie und sein Onkel später durch die Adoption auch offiziell zu seinem Vater.<br />
<br />
Heute ist Étienne selbstbewusst, charmant, spontan und ausgesprochen kontaktfreudig. Gleichzeitig kann er arrogant, geltungssüchtig und leichtsinnig sein und besitzt ein erstaunliches Talent dafür, unangenehme Gefühle so lange zu verdrängen, bis sie ihm unweigerlich wieder begegnen. Nach mehreren erfolgreichen Jahren als Schauspieler hat er sich inzwischen vorerst aus dem Rampenlicht zurückgezogen und mit einem Regiestudium an der IVES University begonnen. Ob daraus tatsächlich ein neues Kapitel wird, weiß er selbst noch nicht.<br />
<br />
Hinter all dem Selbstbewusstsein steckt schließlich jemand, der noch immer herauszufinden versucht, wann Menschen wirklich Étienne sehen – und wann lediglich den Namen Chevalier.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-searcher-facts">
    <div class="sd-searching-searcher-fact">Fynn</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact">er | ihm</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact last">undercovertatze</div>
  </div>
  <div class="sd-searching-shortfacts">Wenn du bis hier hin gelesen hast, dann erwartet dich nun das volle Chaos von mir als Spieler.<br />
<br />
Um mich kurz vorzustellen: Ich bin Fynn, Ende zwanzig und bereits seit meiner Jugend (also ungefähr 16 Jahren) im RPG vertreten. Meine Postinggeschwindigkeit hängt stark vom RL und Muse ab, aber versuche ich stets mehrmals im Monat eine Antwort zu tippen. Meine Postlänge variiert ebenfalls, kann ich kurze Posts von ungefähr 2.000 Zeichen gut, aber ebenso bin ich für lange Posts von über 5.000 Zeichen zu haben. Szenen plane ich gerne im groben vor, aber möchte ich nicht jede Reaktion und jeden Ausgang bereits bei Beginn wissen, da meine Charaktere oft ein Eigenleben entwickeln. Ansonsten bin ich eigentlich immer über Discord erreichbar, sodass man bei Fragen und Anliegen immer auf mich zukommen kann. Kommunikation ist für mich ein wichtiger Teil bei engeren Verbindungen, weswegen ich hoffe, dass wir dort eine gute Kommunikationsebene finden können.</div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<style>.sd-searching-wrapper {   width: 650px;   margin: auto;   background: #F1EAE4;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   font-size: 12px;   line-height: 1.4; color: #191919; } .sd-searching-trigger, .sd-searching-header {   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 10px;   text-align: center;   margin-bottom: 10px; } .sd-searching-trigger b {   color: #870505; } .sd-searching-header {   text-transform: uppercase;   font-size: 18px;   font-weight: bold;   letter-spacing: 2px; } .sd-searching-shortfacts-wrapper img {   width: 150px;   height: 150px;   border: 5px solid #c9c4b9;   border-radius: 5px; object-fit: cover;} .sd-searching-shortfacts-left, .sd-searching-shortfacts-right {   display: inline-block;   vertical-align: top; width: 470px;} .sd-searching-shortfacts-right {   margin-left: 15px; } .sd-searching-shortfacts-left {   margin-right: 15px; } .sd-searching-shortfacts-right .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase; text-align: left;} .sd-searching-shortfacts-left .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase;   text-align: right;   padding-right: 12px; } .sd-searching-facts, .sd-searching-searcher-fact {   display: inline-block;   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 8px;   width: 222px;   margin: 5px 10px 5px 0;   text-align: center; } .sd-searching-storyline, .sd-searching-shortfacts {   border: 1px solid #c9c4b9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   height: 200px;   overflow: auto;   margin-bottom: 20px;   text-align: justify; } .sd-searching-shortfacts {   height: 150px; } .sd-searching-searcher-facts {   text-align: center; } .sd-searching-searcher-fact {   width: 206px; } .sd-searching-searcher-fact.last {   margin-right: 0; } .sd-searching-foot {   text-align: center;   text-transform: uppercase; }</style><br />
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    <b>TRIGGERWARNUNG</b>: Emotionale Vernachlässigung eines Kindes, Kindeswohlgefährdung, psychischer / emotionaler Missbrauch durch ein Elternteil, Ausbeutung eines Kindes, Leistungsdruck, Drogenkonsum Minderjähriger, Sorgerechtsentzug, toxische Eltern-Kind-Beziehung, Demenz- Erkrankung eines Elternteils, familiäre Manipulation<br />
  </div>
  <div class="sd-searching-header">Where I Learned to Belong</div>
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    <div class="sd-searching-storyline">Als Étiennes Mutter das Sorgerecht verlor, warst du derjenige, der den Zehnjährigen aus Frankreich nach Kanada holte und ihm erstmals ein stabiles Zuhause bot. Fünf Jahre später adoptiertest du ihn schließlich und wurdest damit auch offiziell zu seinem Vater. Doch eure Beziehung ist komplizierter, als es zunächst klingt.<br />
<br />
Du bist selbst erfolgreich in der Filmbranche tätig, ehrgeizig, charismatisch und gut vernetzt. Durch dich fand Étienne zurück vor die Kamera, zunächst mit einer einzelnen Rolle, später mit einer ganzen Karriere unter deinen Fittichen. Dabei verschwammen irgendwann die Grenzen zwischen Förderung und Profit. Du liebst deinen Neffen und Adoptivsohn, hast aber gleichzeitig gelernt, seinen Namen für eure Familie zu nutzen.<br />
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Heute verbindet euch echte Zuneigung mit unausgesprochenen Konflikten. Und ausgerechnet du kennst zudem die Identität von Étiennes leiblichem Vater – ein Wissen, das dir eine besondere Macht über ihn gibt.</div>
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<br />
Ich stelle mir dich warmherzig, aufmerksam und bodenständig vor, gleichzeitig aber durchaus durchsetzungsfähig. Étiennes Charme funktioniert bei dir nur bedingt, schließlich kennst du den Menschen hinter seinem selbstbewussten Auftreten ziemlich gut.<br />
<br />
Ganz konfliktfrei ist eure Beziehung dennoch nicht. Du hast miterlebt, wie dein Mann Étiennes Karriere zunehmend vorantrieb und dabei erneut Leistungsdruck entstand. Vielleicht hast du widersprochen – vielleicht aber auch nicht oft genug. Trotz allem bist du bis heute einer der wenigen Menschen, bei denen Étienne nicht Étienne Chevalier, der Schauspieler, sein muss.</div>
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<br />
Heute ist davon wenig übrig. Eure Beziehung gleicht inzwischen vielmehr der zweier Brüder, die sich hervorragend kennen und deshalb genau wissen, womit sie den anderen zur Weißglut treiben können. Du bist direkt, selbstbewusst und vermutlich ein gutes Stück bodenständiger als Étienne. Vor allem gehörst du zu den wenigen Menschen, die sich weder von seinem Charme noch seinem Promistatus beeindrucken lassen. Wenn Étienne sich wie ein Arschloch verhält, sagst du ihm das – ungefiltert und ohne Angst vor seiner Reaktion.</div>
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<br />
Du bist selbstbewusst, schlagfertig, loyal und besitzt einen Humor, der Étienne regelmäßig zum Opfer fällt. Seinen Promistatus findest du dabei eher amüsant als beeindruckend und nutzt ihn höchstens, um ihn aufzuziehen. Für dich war er schließlich lange vor seiner erneuten Karriere einfach Étienne.<br />
<br />
Zwischen euch braucht es deshalb häufig nicht viele Worte. Du erkennst seine schlechten Tage vermutlich schneller, als ihm lieb ist, lässt dich von seinen Fassaden aber ebenso wenig abschrecken. Gleichzeitig hast du dein eigenes Leben und deine eigenen Ambitionen – und keinerlei Interesse daran, lediglich als die Cousine eines Schauspielers wahrgenommen zu werden.</div>
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<br />
Ich stelle mir dich neugierig, aufgeweckt und durchaus selbstbewusst vor – mit genau der richtigen Portion jugendlichem Größenwahn. Anders als deine älteren Geschwister findest du Étiennes Filmkarriere allerdings ziemlich beeindruckend. Vielleicht kennst du seine Filme, stellst Fragen über Dreharbeiten oder genießt gelegentlich sogar ein bisschen, erzählen zu können, wer dein Bruder ist.<br />
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Ausgerechnet Étienne versucht deshalb bei dir, seinen Erfolg möglichst kleinzureden. Er möchte nicht, dass du Ruhm mit Wert verwechselst, wie er es selbst viel zu lange getan hat. Vermutlich macht ihn das gelegentlich zu einem ziemlich nervigen großen Bruder – inklusive ungefragter Ratschläge, Beschützerinstinkt und einer gewissen Doppelmoral.</div>
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  <div class="sd-searching-header">About the searcher</div>
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    <div class="sd-searching-shortfacts-left">
      <div class="sd-searching-name">Étienne Chevalier</div>
      <div class="sd-searching-facts">boy in the spot light</div>
      <div class="sd-searching-facts">21 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Student (Regie)</div>
      <div class="sd-searching-facts">FC: Froy Gutierrez</div>
    </div>
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://six-degrees.rpmuse.de/privat/fynn/etienne/Gesuche/Etienne.gif"></div>
    <div class="sd-searching-storyline">Étienne Chevalier ist mit seinen 21 Jahren an Aufmerksamkeit gewöhnt – vielleicht ein wenig zu sehr. Bereits als Kind stand der gebürtige Franzose vor der Kamera, allerdings weniger aus eigenem Antrieb als durch den Ehrgeiz seiner Mutter. Erst als diese das Sorgerecht verlor und Étienne mit zehn Jahren zu seinem Onkel nach Kanada kam, lernte er kennen, wie sich ein halbwegs normales Familienleben überhaupt anfühlen konnte. Aus Tante, Onkel, Cousins und Cousine wurde dabei schnell mehr als nur die Verwandtschaft, bei der er untergekommen war: Sie wurden zu seiner Familie und sein Onkel später durch die Adoption auch offiziell zu seinem Vater.<br />
<br />
Heute ist Étienne selbstbewusst, charmant, spontan und ausgesprochen kontaktfreudig. Gleichzeitig kann er arrogant, geltungssüchtig und leichtsinnig sein und besitzt ein erstaunliches Talent dafür, unangenehme Gefühle so lange zu verdrängen, bis sie ihm unweigerlich wieder begegnen. Nach mehreren erfolgreichen Jahren als Schauspieler hat er sich inzwischen vorerst aus dem Rampenlicht zurückgezogen und mit einem Regiestudium an der IVES University begonnen. Ob daraus tatsächlich ein neues Kapitel wird, weiß er selbst noch nicht.<br />
<br />
Hinter all dem Selbstbewusstsein steckt schließlich jemand, der noch immer herauszufinden versucht, wann Menschen wirklich Étienne sehen – und wann lediglich den Namen Chevalier.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-searcher-facts">
    <div class="sd-searching-searcher-fact">Fynn</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact">er | ihm</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact last">undercovertatze</div>
  </div>
  <div class="sd-searching-shortfacts">Wenn du bis hier hin gelesen hast, dann erwartet dich nun das volle Chaos von mir als Spieler.<br />
<br />
Um mich kurz vorzustellen: Ich bin Fynn, Ende zwanzig und bereits seit meiner Jugend (also ungefähr 16 Jahren) im RPG vertreten. Meine Postinggeschwindigkeit hängt stark vom RL und Muse ab, aber versuche ich stets mehrmals im Monat eine Antwort zu tippen. Meine Postlänge variiert ebenfalls, kann ich kurze Posts von ungefähr 2.000 Zeichen gut, aber ebenso bin ich für lange Posts von über 5.000 Zeichen zu haben. Szenen plane ich gerne im groben vor, aber möchte ich nicht jede Reaktion und jeden Ausgang bereits bei Beginn wissen, da meine Charaktere oft ein Eigenleben entwickeln. Ansonsten bin ich eigentlich immer über Discord erreichbar, sodass man bei Fragen und Anliegen immer auf mich zukommen kann. Kommunikation ist für mich ein wichtiger Teil bei engeren Verbindungen, weswegen ich hoffe, dass wir dort eine gute Kommunikationsebene finden können.</div>
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			<title><![CDATA[Why are we like this?]]></title>
			<link>https://six-degrees.rpmuse.de/showthread.php?tid=86</link>
			<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 16:05:20 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://six-degrees.rpmuse.de/member.php?action=profile&uid=4">Charlie Deering</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://six-degrees.rpmuse.de/showthread.php?tid=86</guid>
			<description><![CDATA[<style>.sd-searching-wrapper {   width: 650px;   margin: auto;   background: #F1EAE4;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   font-size: 12px;   line-height: 1.4; color: #191919; } .sd-searching-trigger, .sd-searching-header {   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 10px;   text-align: center;   margin-bottom: 10px; } .sd-searching-trigger b {   color: #870505; } .sd-searching-header {   text-transform: uppercase;   font-size: 18px;   font-weight: bold;   letter-spacing: 2px; } .sd-searching-shortfacts-wrapper img {   width: 150px;   height: 150px;   border: 5px solid #c9c4b9;   border-radius: 5px; } .sd-searching-shortfacts-left, .sd-searching-shortfacts-right {   display: inline-block;   vertical-align: top; width: 470px;} .sd-searching-shortfacts-right {   margin-left: 15px; } .sd-searching-shortfacts-left {   margin-right: 15px; } .sd-searching-shortfacts-right .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase; text-align: left;} .sd-searching-shortfacts-left .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase;   text-align: right;   padding-right: 12px; } .sd-searching-facts, .sd-searching-searcher-fact {   display: inline-block;   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 8px;   width: 222px;   margin: 5px 10px 5px 0;   text-align: center; } .sd-searching-storyline, .sd-searching-shortfacts {   border: 1px solid #c9c4b9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   height: 200px;   overflow: auto;   margin-bottom: 20px;   text-align: justify; } .sd-searching-shortfacts {   height: 150px; } .sd-searching-searcher-facts {   text-align: center; } .sd-searching-searcher-fact {   width: 206px; } .sd-searching-searcher-fact.last {   margin-right: 0; } .sd-searching-foot {   text-align: center;   text-transform: uppercase; }</style><br />
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  <div class="sd-searching-trigger">
    <b>TRIGGERWARNUNG</b>: Scheidung, unfreiwilliges Outing, Mobbing, Krankenhausaufenthalt<br />
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  <div class="sd-searching-header">Why are we like this?</div>
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    <div style="display: inline-block;"><img src="https://bereadytodie.de/privat/mike/andererps/sixdegrees/gesuche/familiedeering/familiedeering-leonoredeering.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Leonore Deering</div>
      <div class="sd-searching-facts">Mutter</div>
      <div class="sd-searching-facts">ca. 49 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Kinderkrankenschwester</div>
      <div class="sd-searching-facts">Hayley Atwell</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Leonore ist niemand, der laut wird – sie muss es nicht sein. Deutlich reicht ihr völlig. Um halb sieben steht sie auf, das Frühstück war immer fertig, bevor die Kinder überhaupt wach waren, und die Termine des Tages hat sie längst im Kopf sortiert. Sie ist kein Mensch, der sich in Gefühlen verliert, sondern einer, der plant, organisiert, funktioniert. Diese Struktur zieht sich durch ihr ganzes Leben, und sie erwartet sie auch von den Menschen um sie herum. Liebe drückt sie selten mit weichen Worten aus. Bei ihr sieht Zuneigung eher aus wie eine Regel, ein Ritual, eine Verlässlichkeit, auf die man sich blind verlassen kann. Für Charlie war das nicht immer leicht zu lesen. Ihre Fürsorge kam selten warm daher, aber sie war immer da. War er krank, stand der Tee bereit, ohne dass er danach fragen musste. Fiel er hin, bekam er kein Trostwort, sondern eine sachliche Einschätzung der Verletzung und ein Pflaster – schnell, präzise, erledigt. Als er ihr schließlich erzählte, dass er schwul ist, war sie im ersten Moment sichtlich geschockt. Doch die Überraschung hielt nicht lange an; sie wich rasch einer Umarmung, die ihm mehr sagte, als es Worte je gekonnt hätten. Genau das ist Leonore: Sie braucht manchmal einen Moment, um sich zu sortieren – aber wenn es darauf ankommt, ist sie da. Gwen hat das früher verstanden als Charlie. Sie wusste schon als Teenager, dass ihre Mutter nicht kalt ist, nur weil sie selten von sich aus über Gefühle spricht. Gerade in den Jahren nach der Trennung von Richard hat Gwen mitbekommen, wie sehr Leonore versuchte, alles zusammenzuhalten – die Kinder, den Haushalt, sich selbst –, ohne dass es nach außen wie ein Kraftakt aussah. Vielleicht hat Gwen genau deshalb selbst so früh gelernt, für ihre Geschwister da zu sein: weil sie an ihrer Mutter gesehen hat, wie viel es bedeutet, verlässlich zu sein, auch wenn man selbst gerade keine Kraft mehr hat. Leonore stellt Fragen, aber selten die, die man erwartet. Wenn sie zuhört, dann mit gefalteten Händen und einem Gesicht, das nicht viel preisgibt – und trotzdem spürt man, dass es ihr ernst ist. Man muss nur lernen, zwischen den Zeilen zu lesen.</div>
  </div>
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    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Christopher Deering</div>
      <div class="sd-searching-facts">Stiefvater</div>
      <div class="sd-searching-facts">ca. 51 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Grundschullehrer</div>
      <div class="sd-searching-facts">Charlie Cox</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Christopher ist der ruhige Pol in der Familie. Er wird nicht müde, obwohl er es sein müsste – zwischen einem vollen Alltag mit drei Kindern, die nicht seine eigenen sind, findet er immer noch Geduld, wo andere längst aufgegeben hätten. Er kam nicht in Leonores Leben, um jemanden zu ersetzen. Das war ihm von Anfang an klar, und genau das hat er auch nie versucht. Er wollte einfach da sein – ohne großes Aufsehen, ohne Erwartungen, nur mit einem offenen Ohr und der Bereitschaft, sich Zeit zu nehmen für Dinge, die eigentlich klein wirkten, es für die Kinder aber nie waren. Gwen hat ihn zu Beginn kritisch beäugt. Ein neuer Mann an der Seite ihrer Mutter – das musste sich erst beweisen. Sie beobachtete genau, wie er mit Charlie und Kat umging, ob er wirklich zuhörte oder nur so tat, als wäre er interessiert. Christopher bestand diese stillen Prüfungen, ohne es vermutlich je zu merken. Er las Gutenachtgeschichten vor, ohne genervt zu wirken, saß geduldig bei Mathehausaufgaben und ließ sich Zeit für jede Kleinigkeit, die die Kinder beschäftigte. Irgendwann begriff Gwen, dass er nicht gekommen war, um einen Platz zu besetzen, sondern um einen neuen zu schaffen. Als er schließlich den Nachnamen Deering annahm, war das für sie ein leiser, aber bedeutender Moment – zum ersten Mal seit dem Auszug ihres Vaters fühlte sich die Familie wieder vollständig an. Für Charlie war es nie eine Frage. Er mochte Chris vom ersten Moment an, ohne Zögern, ohne Vorbehalte. Für ihn war er nie ein Fremder, sondern eine warme, verlässliche Konstante – jemand, der ihm zeigte, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein. Als Charlie sieben war und Christopher seine Mutter heiratete, war für ihn längst klar: Das ist nicht der Stiefvater. Das ist sein Dad, aus vollem Herzen und ohne Wenn und Aber. Diese Haltung hat sich nie verändert, auch nicht, als es schwieriger wurde. Als Charlie ihm gegenüber andeutete, dass er sich zu Jungs statt zu Mädchen hingezogen fühlte, reagierte Christopher, ohne mit der Wimper zu zucken – er hatte es ohnehin längst geahnt und begegnete ihm mit genau der Fürsorge und Akzeptanz, die Charlie sich erhofft, aber nie laut ausgesprochen hatte. Kein Zögern, keine Rechtfertigung, kein "Das müssen wir noch besprechen". Einfach nur: Ich bin da, so wie du bist.</div>
  </div>
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    <div style="display: inline-block;"><img src="https://bereadytodie.de/privat/mike/andererps/sixdegrees/gesuche/familiedeering/familiedeering-katherinedeering.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Katherine Deering</div>
      <div class="sd-searching-facts">kleine Schwester</div>
      <div class="sd-searching-facts">ca. 17 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">High School Schülerin</div>
      <div class="sd-searching-facts">Katie Douglas</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Kat ist die Jüngste – und das spürt man, wenn man sie kennt, auch ohne dass es jemand sagen müsste. Sie kam in eine Familie, die sich gerade neu sortierte: Gwen war längst die große Schwester mit eigenem kleinen Königreich, Charlie gerade erst zwei Jahre alt und selbst noch dabei, die Welt zu entdecken. Kat wuchs mitten in diese Verschiebung hinein, kurz bevor sich ohnehin schon alles veränderte – ihre Eltern trennten sich, als sie kaum ein Jahr alt war. Von der Unruhe dieser Zeit hat sie selbst nichts bewusst mitbekommen, aber sie ist trotzdem Teil der Geschichte, die die Familie seitdem miteinander verbindet. Wo Gwen schon früh Verantwortung übernahm und Charlie sich oft in sich selbst zurückzog, ist Kat diejenige, die nicht viel für sich behält. Wenn sie sich über etwas aufregt – einen Film, eine Ungerechtigkeit, irgendetwas, das ihr nicht passt –, weiß man das sofort. Sie hat diese unmittelbare Art, ihre Meinung zu sagen, ohne lange zu überlegen, ob es gerade passt. Charlie hat sie einmal genau in diesem Moment skizziert, mitten im Aufregen über einen Film, und irgendwie steckt in dieser kleinen Zeichnung mehr von Kat als in jeder langen Beschreibung. Zu Gwen hat sie ein Verhältnis, das viel mit Verlässlichkeit zu tun hat. Es war oft Gwen, die mit ihr Hausaufgaben machte oder sie zur Bushaltestelle brachte, wenn ihre Mutter keine Zeit hatte. Für Kat war ihre große Schwester dadurch nie nur die Ältere, sondern jemand, der einfach da war, wenn es gerade nötig war, ohne großes Aufheben. Mit Charlie war es komplizierter. Die beiden lagen sich als Teenager öfter in den Haaren, als es in einer normalen Geschwisterrivalität üblich ist – zwei sehr unterschiedliche Arten, mit der Welt umzugehen, die sich immer wieder aneinander rieben. Charlie zog sich zurück, wenn es ihm schlecht ging; Kat wurde lauter. Wo er schwieg, sagte sie zu viel. Das hat für Reibung gesorgt, gerade in den Jahren, in denen Charlie selbst kaum wusste, wie er sich fühlte, geschweige denn, wie er es erklären sollte. Trotzdem war da immer auch dieses leise Wissen zwischen den beiden: dass sie zusammengehören, auch wenn sie sich nicht immer verstehen.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-header">About the searcher</div>
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    <div class="sd-searching-shortfacts-left">
      <div class="sd-searching-name">Charlie & Gwen Deering</div>
      <div class="sd-searching-facts">Sohn/Bruder & Tochter/Schwester</div>
      <div class="sd-searching-facts">19 Jahre & 24 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Student & Studentin</div>
      <div class="sd-searching-facts">Joe Locke & Dylan Conrique</div>
    </div>
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://bereadytodie.de/privat/mike/andererps/sixdegrees/gesuche/familiedeering/familiedeering-charliegwen.gif"></div>
    <div class="sd-searching-storyline">Gwen und Charlie sind vier Jahre auseinander, aber die Verbindung zwischen ihnen war von Anfang an eine andere als bei normalen Geschwistern. Schon als Kind wollte Gwen nicht nur zusehen, sondern dabei sein, wenn es um die Menschen ging, die sie liebte – und Charlie war der Erste, an dem sie das ausprobieren konnte. Sie war die große Schwester, die ihn ins Spiel holte, die ihm Geschichten erzählte, die für ihn da war, lange bevor er wusste, dass er sie brauchen würde. Als Charlie mit dreizehn merkte, dass er sich zu Jungs statt zu Mädchen hingezogen fühlte, war es Gwen, an die er sich als Erstes wandte – verzweifelt, überfordert, mit der Angst, dass etwas an ihm falsch sei. Sie nahm es mit einem Schulterzucken: "Vielleicht bist du schwul. Oder bisexuell. Und weißt du was? Das ist okay." Für sie war das Thema in diesem Moment beendet, für Charlie war es der Anfang von etwas Großem – aber er wusste von da an, dass er bei ihr sicher war. Diese Rolle hat Gwen nie wieder abgegeben. Sie sah durch ihn hindurch, wenn er log, dass es ihm gut ginge. Sie tauchte einfach zu Hause auf, wenn sie spürte, dass er am Limit war – mit Pizza, mit einer Decke, mit einem Satz, der ihm keine Ausrede mehr ließ. Als das unfreiwillige Outing zu Mobbing führte und Charlie später im Krankenhaus landete, war es Gwen, die alles stehen und liegen ließ, um bei ihm zu sein. Charlie wiederum hat nie ausgesprochen, wie sehr er sie braucht, aber es zeigt sich in den kleinen Dingen: in der Schallplatte, die sie ihm geschenkt hat und die er bis heute am meisten hört, in der Tatsache, dass sie die Einzige ist, vor der er seine Fassade nicht lange halten kann. Ihre Beziehung ist nicht immer sanft – Gwen kann auch mal ordentlich den Kopf waschen, wenn sie merkt, dass er sich in Ausreden verliert –, aber genau das macht sie für Charlie so wichtig. Sie ist die, die nicht wegsieht, selbst wenn er es sich wünscht.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-searcher-facts">
    <div class="sd-searching-searcher-fact">Mike & Caro</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact">He/him & She/her</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact last">mrmagicshorts & __care_bear__</div>
  </div>
  <div class="sd-searching-shortfacts">Hey hey – schön, dass du es bis hierher geschafft hast! Das muss ja irgendwie bedeuten, dass dich das Gesuch interessiert. Wir würden dir gerne etwas über uns erzählen – das wäre doch ein guter Einstieg, oder?<br />
<br />
Mein Name ist Mike, und – mit ein paar Pausen zwischendurch – bin ich seit rund 20 Jahren in Foren-RPGs unterwegs. Ich war User, Admin und alles dazwischen. Meine Posts liegen im Schnitt bei etwa 3.500 Zeichen, und ich poste in etwa zweimal im Monat pro Charakter. Das sind aber nur Durchschnittswerte – sie können also variieren. So wie ich selbst nicht gedrängt werden möchte, dränge ich auch meine Postingpartner nicht in Bezug auf ihre Posts.<br />
Mein Charakter Charlie ist an den Charlie aus der Serie "Heartstopper" angelehnt, wurde aber sehr frei gestaltet. Gewisse Grundzüge sind zwar vorhanden, aber schon allein durch das andere Setting – und dadurch, dass mein Charlie ein wenig älter ist – ist er eben nicht 1:1 derselbe Charakter. Das ist mir aber auch wichtig, denn ich möchte die Serie nicht nachschreiben, sondern mit einem angelehnten Charakter eigene, tolle Geschichten erzählen.<br />
<br />
Ich schließe mich einmal an. Mein Name ist Caro, ich bin bisher seit "nur" 10 Jahren im Foren-RPG dabei und ähnlich wie Mike auch als Admin, Mod, User und was es sonst noch gibt. Hauptsächlich bin ich in RL-Foren oder Fantasy unterwegs. Meine Postlänge variiert häufig je nach Inhalt, aber 500 Wörter sind eigentlich Minimum bei mir. Ich versuche in einer Regelmäßigkeit von 2 Mal monatlich zu posten, wenn die Muse und Zeit es zulassen. Ansonsten bin ich sehr geduldig und kommuniziere, wenn es mal dauert und dränge niemanden. Im Umkehrschluss würde ich mir wünschen, dass man es mit mir auch so handhabt.</div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<style>.sd-searching-wrapper {   width: 650px;   margin: auto;   background: #F1EAE4;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   font-size: 12px;   line-height: 1.4; color: #191919; } .sd-searching-trigger, .sd-searching-header {   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 10px;   text-align: center;   margin-bottom: 10px; } .sd-searching-trigger b {   color: #870505; } .sd-searching-header {   text-transform: uppercase;   font-size: 18px;   font-weight: bold;   letter-spacing: 2px; } .sd-searching-shortfacts-wrapper img {   width: 150px;   height: 150px;   border: 5px solid #c9c4b9;   border-radius: 5px; } .sd-searching-shortfacts-left, .sd-searching-shortfacts-right {   display: inline-block;   vertical-align: top; width: 470px;} .sd-searching-shortfacts-right {   margin-left: 15px; } .sd-searching-shortfacts-left {   margin-right: 15px; } .sd-searching-shortfacts-right .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase; text-align: left;} .sd-searching-shortfacts-left .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase;   text-align: right;   padding-right: 12px; } .sd-searching-facts, .sd-searching-searcher-fact {   display: inline-block;   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 8px;   width: 222px;   margin: 5px 10px 5px 0;   text-align: center; } .sd-searching-storyline, .sd-searching-shortfacts {   border: 1px solid #c9c4b9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   height: 200px;   overflow: auto;   margin-bottom: 20px;   text-align: justify; } .sd-searching-shortfacts {   height: 150px; } .sd-searching-searcher-facts {   text-align: center; } .sd-searching-searcher-fact {   width: 206px; } .sd-searching-searcher-fact.last {   margin-right: 0; } .sd-searching-foot {   text-align: center;   text-transform: uppercase; }</style><br />
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    <b>TRIGGERWARNUNG</b>: Scheidung, unfreiwilliges Outing, Mobbing, Krankenhausaufenthalt<br />
  </div>
  <div class="sd-searching-header">Why are we like this?</div>
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      <div class="sd-searching-facts">Mutter</div>
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      <div class="sd-searching-facts">Charlie Cox</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Christopher ist der ruhige Pol in der Familie. Er wird nicht müde, obwohl er es sein müsste – zwischen einem vollen Alltag mit drei Kindern, die nicht seine eigenen sind, findet er immer noch Geduld, wo andere längst aufgegeben hätten. Er kam nicht in Leonores Leben, um jemanden zu ersetzen. Das war ihm von Anfang an klar, und genau das hat er auch nie versucht. Er wollte einfach da sein – ohne großes Aufsehen, ohne Erwartungen, nur mit einem offenen Ohr und der Bereitschaft, sich Zeit zu nehmen für Dinge, die eigentlich klein wirkten, es für die Kinder aber nie waren. Gwen hat ihn zu Beginn kritisch beäugt. Ein neuer Mann an der Seite ihrer Mutter – das musste sich erst beweisen. Sie beobachtete genau, wie er mit Charlie und Kat umging, ob er wirklich zuhörte oder nur so tat, als wäre er interessiert. Christopher bestand diese stillen Prüfungen, ohne es vermutlich je zu merken. Er las Gutenachtgeschichten vor, ohne genervt zu wirken, saß geduldig bei Mathehausaufgaben und ließ sich Zeit für jede Kleinigkeit, die die Kinder beschäftigte. Irgendwann begriff Gwen, dass er nicht gekommen war, um einen Platz zu besetzen, sondern um einen neuen zu schaffen. Als er schließlich den Nachnamen Deering annahm, war das für sie ein leiser, aber bedeutender Moment – zum ersten Mal seit dem Auszug ihres Vaters fühlte sich die Familie wieder vollständig an. Für Charlie war es nie eine Frage. Er mochte Chris vom ersten Moment an, ohne Zögern, ohne Vorbehalte. Für ihn war er nie ein Fremder, sondern eine warme, verlässliche Konstante – jemand, der ihm zeigte, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein. Als Charlie sieben war und Christopher seine Mutter heiratete, war für ihn längst klar: Das ist nicht der Stiefvater. Das ist sein Dad, aus vollem Herzen und ohne Wenn und Aber. Diese Haltung hat sich nie verändert, auch nicht, als es schwieriger wurde. Als Charlie ihm gegenüber andeutete, dass er sich zu Jungs statt zu Mädchen hingezogen fühlte, reagierte Christopher, ohne mit der Wimper zu zucken – er hatte es ohnehin längst geahnt und begegnete ihm mit genau der Fürsorge und Akzeptanz, die Charlie sich erhofft, aber nie laut ausgesprochen hatte. Kein Zögern, keine Rechtfertigung, kein "Das müssen wir noch besprechen". Einfach nur: Ich bin da, so wie du bist.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://bereadytodie.de/privat/mike/andererps/sixdegrees/gesuche/familiedeering/familiedeering-katherinedeering.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Katherine Deering</div>
      <div class="sd-searching-facts">kleine Schwester</div>
      <div class="sd-searching-facts">ca. 17 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">High School Schülerin</div>
      <div class="sd-searching-facts">Katie Douglas</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Kat ist die Jüngste – und das spürt man, wenn man sie kennt, auch ohne dass es jemand sagen müsste. Sie kam in eine Familie, die sich gerade neu sortierte: Gwen war längst die große Schwester mit eigenem kleinen Königreich, Charlie gerade erst zwei Jahre alt und selbst noch dabei, die Welt zu entdecken. Kat wuchs mitten in diese Verschiebung hinein, kurz bevor sich ohnehin schon alles veränderte – ihre Eltern trennten sich, als sie kaum ein Jahr alt war. Von der Unruhe dieser Zeit hat sie selbst nichts bewusst mitbekommen, aber sie ist trotzdem Teil der Geschichte, die die Familie seitdem miteinander verbindet. Wo Gwen schon früh Verantwortung übernahm und Charlie sich oft in sich selbst zurückzog, ist Kat diejenige, die nicht viel für sich behält. Wenn sie sich über etwas aufregt – einen Film, eine Ungerechtigkeit, irgendetwas, das ihr nicht passt –, weiß man das sofort. Sie hat diese unmittelbare Art, ihre Meinung zu sagen, ohne lange zu überlegen, ob es gerade passt. Charlie hat sie einmal genau in diesem Moment skizziert, mitten im Aufregen über einen Film, und irgendwie steckt in dieser kleinen Zeichnung mehr von Kat als in jeder langen Beschreibung. Zu Gwen hat sie ein Verhältnis, das viel mit Verlässlichkeit zu tun hat. Es war oft Gwen, die mit ihr Hausaufgaben machte oder sie zur Bushaltestelle brachte, wenn ihre Mutter keine Zeit hatte. Für Kat war ihre große Schwester dadurch nie nur die Ältere, sondern jemand, der einfach da war, wenn es gerade nötig war, ohne großes Aufheben. Mit Charlie war es komplizierter. Die beiden lagen sich als Teenager öfter in den Haaren, als es in einer normalen Geschwisterrivalität üblich ist – zwei sehr unterschiedliche Arten, mit der Welt umzugehen, die sich immer wieder aneinander rieben. Charlie zog sich zurück, wenn es ihm schlecht ging; Kat wurde lauter. Wo er schwieg, sagte sie zu viel. Das hat für Reibung gesorgt, gerade in den Jahren, in denen Charlie selbst kaum wusste, wie er sich fühlte, geschweige denn, wie er es erklären sollte. Trotzdem war da immer auch dieses leise Wissen zwischen den beiden: dass sie zusammengehören, auch wenn sie sich nicht immer verstehen.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-header">About the searcher</div>
  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div class="sd-searching-shortfacts-left">
      <div class="sd-searching-name">Charlie & Gwen Deering</div>
      <div class="sd-searching-facts">Sohn/Bruder & Tochter/Schwester</div>
      <div class="sd-searching-facts">19 Jahre & 24 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Student & Studentin</div>
      <div class="sd-searching-facts">Joe Locke & Dylan Conrique</div>
    </div>
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://bereadytodie.de/privat/mike/andererps/sixdegrees/gesuche/familiedeering/familiedeering-charliegwen.gif"></div>
    <div class="sd-searching-storyline">Gwen und Charlie sind vier Jahre auseinander, aber die Verbindung zwischen ihnen war von Anfang an eine andere als bei normalen Geschwistern. Schon als Kind wollte Gwen nicht nur zusehen, sondern dabei sein, wenn es um die Menschen ging, die sie liebte – und Charlie war der Erste, an dem sie das ausprobieren konnte. Sie war die große Schwester, die ihn ins Spiel holte, die ihm Geschichten erzählte, die für ihn da war, lange bevor er wusste, dass er sie brauchen würde. Als Charlie mit dreizehn merkte, dass er sich zu Jungs statt zu Mädchen hingezogen fühlte, war es Gwen, an die er sich als Erstes wandte – verzweifelt, überfordert, mit der Angst, dass etwas an ihm falsch sei. Sie nahm es mit einem Schulterzucken: "Vielleicht bist du schwul. Oder bisexuell. Und weißt du was? Das ist okay." Für sie war das Thema in diesem Moment beendet, für Charlie war es der Anfang von etwas Großem – aber er wusste von da an, dass er bei ihr sicher war. Diese Rolle hat Gwen nie wieder abgegeben. Sie sah durch ihn hindurch, wenn er log, dass es ihm gut ginge. Sie tauchte einfach zu Hause auf, wenn sie spürte, dass er am Limit war – mit Pizza, mit einer Decke, mit einem Satz, der ihm keine Ausrede mehr ließ. Als das unfreiwillige Outing zu Mobbing führte und Charlie später im Krankenhaus landete, war es Gwen, die alles stehen und liegen ließ, um bei ihm zu sein. Charlie wiederum hat nie ausgesprochen, wie sehr er sie braucht, aber es zeigt sich in den kleinen Dingen: in der Schallplatte, die sie ihm geschenkt hat und die er bis heute am meisten hört, in der Tatsache, dass sie die Einzige ist, vor der er seine Fassade nicht lange halten kann. Ihre Beziehung ist nicht immer sanft – Gwen kann auch mal ordentlich den Kopf waschen, wenn sie merkt, dass er sich in Ausreden verliert –, aber genau das macht sie für Charlie so wichtig. Sie ist die, die nicht wegsieht, selbst wenn er es sich wünscht.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-searcher-facts">
    <div class="sd-searching-searcher-fact">Mike & Caro</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact">He/him & She/her</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact last">mrmagicshorts & __care_bear__</div>
  </div>
  <div class="sd-searching-shortfacts">Hey hey – schön, dass du es bis hierher geschafft hast! Das muss ja irgendwie bedeuten, dass dich das Gesuch interessiert. Wir würden dir gerne etwas über uns erzählen – das wäre doch ein guter Einstieg, oder?<br />
<br />
Mein Name ist Mike, und – mit ein paar Pausen zwischendurch – bin ich seit rund 20 Jahren in Foren-RPGs unterwegs. Ich war User, Admin und alles dazwischen. Meine Posts liegen im Schnitt bei etwa 3.500 Zeichen, und ich poste in etwa zweimal im Monat pro Charakter. Das sind aber nur Durchschnittswerte – sie können also variieren. So wie ich selbst nicht gedrängt werden möchte, dränge ich auch meine Postingpartner nicht in Bezug auf ihre Posts.<br />
Mein Charakter Charlie ist an den Charlie aus der Serie "Heartstopper" angelehnt, wurde aber sehr frei gestaltet. Gewisse Grundzüge sind zwar vorhanden, aber schon allein durch das andere Setting – und dadurch, dass mein Charlie ein wenig älter ist – ist er eben nicht 1:1 derselbe Charakter. Das ist mir aber auch wichtig, denn ich möchte die Serie nicht nachschreiben, sondern mit einem angelehnten Charakter eigene, tolle Geschichten erzählen.<br />
<br />
Ich schließe mich einmal an. Mein Name ist Caro, ich bin bisher seit "nur" 10 Jahren im Foren-RPG dabei und ähnlich wie Mike auch als Admin, Mod, User und was es sonst noch gibt. Hauptsächlich bin ich in RL-Foren oder Fantasy unterwegs. Meine Postlänge variiert häufig je nach Inhalt, aber 500 Wörter sind eigentlich Minimum bei mir. Ich versuche in einer Regelmäßigkeit von 2 Mal monatlich zu posten, wenn die Muse und Zeit es zulassen. Ansonsten bin ich sehr geduldig und kommuniziere, wenn es mal dauert und dränge niemanden. Im Umkehrschluss würde ich mir wünschen, dass man es mit mir auch so handhabt.</div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I used to think we live at the top of the world]]></title>
			<link>https://six-degrees.rpmuse.de/showthread.php?tid=39</link>
			<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 12:47:30 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://six-degrees.rpmuse.de/member.php?action=profile&uid=10">Benjamín Navarro</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://six-degrees.rpmuse.de/showthread.php?tid=39</guid>
			<description><![CDATA[<style>.sd-searching-wrapper {   width: 650px;   margin: auto;   background: #F1EAE4;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   font-size: 12px;   line-height: 1.4; color: #191919; } .sd-searching-trigger, .sd-searching-header {   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 10px;   text-align: center;   margin-bottom: 10px; } .sd-searching-trigger b {   color: #870505; } .sd-searching-header {   text-transform: uppercase;   font-size: 18px;   font-weight: bold;   letter-spacing: 2px; } .sd-searching-shortfacts-wrapper img {   width: 150px;   height: 150px;   border: 5px solid #c9c4b9;   border-radius: 5px; } .sd-searching-shortfacts-left, .sd-searching-shortfacts-right {   display: inline-block;   vertical-align: top; width: 470px;} .sd-searching-shortfacts-right {   margin-left: 15px; } .sd-searching-shortfacts-left {   margin-right: 15px; } .sd-searching-shortfacts-right .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase; text-align: left;} .sd-searching-shortfacts-left .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase;   text-align: right;   padding-right: 12px; } .sd-searching-facts, .sd-searching-searcher-fact {   display: inline-block;   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 8px;   width: 222px;   margin: 5px 10px 5px 0;   text-align: center; } .sd-searching-storyline, .sd-searching-shortfacts {   border: 1px solid #c9c4b9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   height: 200px;   overflow: auto;   margin-bottom: 20px;   text-align: justify; } .sd-searching-shortfacts {   height: 150px; } .sd-searching-searcher-facts {   text-align: center; } .sd-searching-searcher-fact {   width: 206px; } .sd-searching-searcher-fact.last {   margin-right: 0; } .sd-searching-foot {   text-align: center;   text-transform: uppercase; }</style><br />
<div class="sd-searching-wrapper">
  <div class="sd-searching-trigger">
    <b>TRIGGERWARNUNG</b>: Trauer, Verlust, Unfalltod, familiäre Belastungen, finanzielle Sorgen, Kriminalität<br />
  </div>
  <div class="sd-searching-header">I used to think we live at the top of the world</div>
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  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://bereadytodie.de/privat/mike/andererps/sixdegrees/gesuche/geschwisterbenjamin/geschwisterbenjamin-lucianavarro.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Lucía Navarro -- <i><b>TAKEN</b></i></div>
      <div class="sd-searching-facts">Ältere Schwester</div>
      <div class="sd-searching-facts">ca. 30 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Beruf frei wählbar</div>
      <div class="sd-searching-facts">Melissa Barrera</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline"><s>Lucía Navarro Morales wurde als erstes Kind der Familie geboren – ein Wirbelwind zwischen Bodega-Regalen, sommerheißen Straßen und den Stimmen der Nachbarschaft, die ihren Namen schon kannten, bevor sie laufen konnte. Sie war diejenige, die für Ordnung sorgte, wenn Ben wieder zu viel Chaos verbreitete, und diejenige, die Camila Zöpfe flocht, während Mateo um sie herumtobte. In einer Familie, die von Zusammenhalt lebte, war Lucía immer die Große, die Vernünftige, die, die alles im Blick hatte. Doch Lucía wollte mehr als das Viertel, in dem jeder jeden kannte und jede Woche gleich begann. Mit achtzehn verließ sie Toronto erstmals für ein Praktikum in Vancouver – und entdeckte dort eine Welt, die nicht nach Gewohnheit roch, sondern nach Möglichkeiten. Einige Zeit nach dem High School Abschluss zog sie endgültig dorthin, arbeitete als Hotelrezeptionistin und fand in der hektischen Energie der Stadt eine Art Freiheit, die sie zuhause nie gespürt hatte. Der Kontakt zur Familie blieb bestehen, doch er wurde weniger. Sie liebte ihre Eltern, auch wenn sie selten sagte, wie sehr. Sie liebte Ben und Mateo, auch wenn sie ihre Nachrichten oft zu spät beantwortete. Und sie liebte ihre Schwester Camila – und glaubte insgeheim, dass sie noch viel Zeit hatten, alles aufzuholen. Doch dann kam der Moment, der alles veränderte. Es sollte nur ein Besuch werden. Ein kleiner Kurztrip bei ihrer Familie. Es war ein Unfall, der ihre kleine Schwester aus dem Leben riss und ihren Neffen Milan ohne Mutter zurückließ. Ihre Eltern waren gebrochen, Ben überfordert und gleichzeitig stärker als jeder andere. Lucía war plötzlich wieder dort, wo alles begonnen hatte: zwischen Bodega-Regalen, Tränen und Erinnerungen. Sie nahm Ben in den Arm, hielt sich an ihm fest, weil sie selbst nicht wusste, wie sie stehen sollte. Und als sie sah, wie Milan auf seinem Schoß einschlief, wurde ihr klar, dass die Familie erneut zusammenrücken musste – egal, wie weit das Leben sie zuvor auseinandergetragen hatte. Sie kehrte nach Vancouver zurück, ordnete ihr Leben neu, beendete Verpflichtungen, löste ihren Mietvertrag. Für Lucía gab es nur eine Richtung, wenn die Familie sie brauchte: Zurück nach Hause.</s></div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://bereadytodie.de/privat/mike/andererps/sixdegrees/gesuche/geschwisterbenjamin/geschwisterbenjamin-mateonavarro.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Mateo Navarro</div>
      <div class="sd-searching-facts">Jüngerer Bruder</div>
      <div class="sd-searching-facts">ca. 25 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Bauarbeiter</div>
      <div class="sd-searching-facts">Xolo Maridueña</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Mateo Navarro Morales wurde als letztes von vier Kindern geboren – der Wirbelwind, der keine Minute stillstehen konnte und der es liebte, die Grenzen des kleinen Hauses zu testen. Während Lucía für Ordnung sorgte, Ben zwischen Eishockey und Bodega pendelte und Camila mit Lesen beschäftigt war, war Mateo derjenige, der Schrammen sammelte wie andere Kinder Murmeln. Wenn Camila lachte, war er der Grund dafür. Wenn die Nachbarn schimpften, meist auch. Er wollte seinem großen Bruder Ben stets nacheifern. Im Sport, in der Stärke, im Mut. Doch als er bei einem freundschaftlichen Eishockeyspiel unglücklich umknickte und wochenlang ans Sofa gefesselt war, sah er zu, wie Ben an seiner Seite blieb, ihn pflegte, ihm half – und er erkannte, dass er nie so geduldig, nie so zielstrebig war wie sein Bruder. Nach der Schule zog es ihn in die Arbeit und nicht in den Hörsaal. Mateo wurde Bauarbeiter – ein Job, der hart, laut und ehrlich war, genau wie er. Er arbeitete gut, er arbeitete viel, aber das Geld in Toronto reichte nie weit, schon gar nicht, als er allein lebte. Rechnungen stapelten sich, Aufträge wurden unsicherer, und der Druck wuchs schneller als seine Fähigkeit, ihn abzufangen. Mit dem plötzlichen Unfalltod von Camila verlor Mateo nicht nur seine Schwester, sondern den Menschen, der ihn am besten verstand. Ihre Abwesenheit machte etwas in ihm dunkel und impulsiv. Er begann, sich mit Leuten abzugeben, denen Ben nie vertraut hätte – Männern, die schnelle Lösungen versprachen, Geld in bar und "nur kleine Gefallen". Nichts Großes, noch nicht, aber genug, um an einer gefährlichen Kante zu stehen. Zum ersten Mal in seinem Leben hatte Mateo Angst davor, zu fallen.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-header">About the searcher</div>
  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div class="sd-searching-shortfacts-left">
      <div class="sd-searching-name">Benjamín Navarro</div>
      <div class="sd-searching-facts">Großer Bruder</div>
      <div class="sd-searching-facts">27 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Athletic Trainer</div>
      <div class="sd-searching-facts">Danny Ramirez</div>
    </div>
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://bereadytodie.de/privat/mike/andererps/sixdegrees/gesuche/geschwisterbenjamin/geschwisterbenjamin-benjaminnavarro.gif"></div>
    <div class="sd-searching-storyline">Geboren in Toronto als zweites Kind einer mexikanisch Familie wuchs Ben zwischen Regalen, Kaffeeduft und Nachbarschaftsgossip auf. Die Bodega seiner Eltern war sein Spielplatz, sein Klassenzimmer und seine erste Lektion in Verantwortung. Eishockey wurde früh seine Leidenschaft, doch es war die Verletzung seines Bruders Mateo, die Ben den Weg zu seiner eigentlichen Bestimmung zeigte: Menschen dabei zu helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Seine Jugend drehte sich um Freundschaft – vor allem um Oliver Harding. Mit ihm teilte er Sportplätze, Geheimnisse und unausgesprochene Gefühle. Kurz bevor Ben sich ihm öffnen konnte, starb Oliver bei einem Unfall. Ein Verlust, der Ben prägte und ihn näher zu Alyssa führte, Olivers Freundin und später Bens Ehefrau. Ben wurde Athletic Trainer, kämpfte sich durch ein hartes Studium und noch härtere Rechnungen. Er wollte ein ruhiges Leben führen – bis seine Schwester Camila starb und ihren kleinen Sohn Milan zurückließ. In diesem Moment traf Ben eine Entscheidung, die ihn endgültig erwachsen machte: Er nahm Milan bei sich auf. Ohne zu zögern und ohne Plan. Nur mit Herz. Doch ein Geheimnis blieb: Milans Vater war Wilder Keene, Profispieler der Maple Leafs. Ein Name, den Ben eigentlich nie aussprechen wollte – bis finanzielle Sorgen und Verantwortung ihn zwangen, die Tür zur NHL zu suchen und mit einer Bewerbung zu öffnen. Wurde er abgelehnt? Natürlich. Ist er zurückgewichen? Nein. Ben ging persönlich hin, kämpfte sich durch, argumentierte ehrlich, verletzlich, unbeirrbar und er gewann. Heute ist Benjamín Navarro Morales Athletic Trainer im Medical Staff der Maple Leafs – nichtsahnend, dass dieser Schritt sein Leben für immer verändern würde.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-searcher-facts">
    <div class="sd-searching-searcher-fact">Mike</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact">He/Him</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact last">mrmagicshorts</div>
  </div>
  <div class="sd-searching-shortfacts">Du hast wirklich bis hierhin gelesen? Wow. Dann hast du wohl richtig Lust auf die Story – und glaub mir, ich auch! Mein lieber Benjamín (bitte auf Spanisch aussprechen! XD) – oder kurz Ben – braucht nämlich dringend seine beiden Geschwister. In den Navarro-Geschwistern steckt unfassbar viel Potenzial, Drama, Herz und Plotfutter. Also spare ich mir lange Vorreden und komme direkt zum Spannenden: Vornamen? Kannst du ändern. Jobs? Ebenfalls frei wählbar, solange sie zur Grundidee passen. Persönlicher Background? Kannst du anpassen, solange es nicht im festen Lebenslauf von Ben steht. Avatarpersonen? Wir können gerne darüber reden. Kurz gesagt: Du bekommst hier extrem viel kreative Freiheit. Cool, oder?<br />
<br />
Ich bin Mike, seit rund 20 Jahren in Foren-RPGs unterwegs (mit ein paar Pausen) und schreibe regelmäßig – meistens zweimal im Monat. Wenn du Fragen hast, können wir uns gerne über Discord kurzschließen. Das war es auch schon von meiner Seite. Also … wo bleibst du?</div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<style>.sd-searching-wrapper {   width: 650px;   margin: auto;   background: #F1EAE4;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   font-size: 12px;   line-height: 1.4; color: #191919; } .sd-searching-trigger, .sd-searching-header {   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 10px;   text-align: center;   margin-bottom: 10px; } .sd-searching-trigger b {   color: #870505; } .sd-searching-header {   text-transform: uppercase;   font-size: 18px;   font-weight: bold;   letter-spacing: 2px; } .sd-searching-shortfacts-wrapper img {   width: 150px;   height: 150px;   border: 5px solid #c9c4b9;   border-radius: 5px; } .sd-searching-shortfacts-left, .sd-searching-shortfacts-right {   display: inline-block;   vertical-align: top; width: 470px;} .sd-searching-shortfacts-right {   margin-left: 15px; } .sd-searching-shortfacts-left {   margin-right: 15px; } .sd-searching-shortfacts-right .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase; text-align: left;} .sd-searching-shortfacts-left .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase;   text-align: right;   padding-right: 12px; } .sd-searching-facts, .sd-searching-searcher-fact {   display: inline-block;   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 8px;   width: 222px;   margin: 5px 10px 5px 0;   text-align: center; } .sd-searching-storyline, .sd-searching-shortfacts {   border: 1px solid #c9c4b9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   height: 200px;   overflow: auto;   margin-bottom: 20px;   text-align: justify; } .sd-searching-shortfacts {   height: 150px; } .sd-searching-searcher-facts {   text-align: center; } .sd-searching-searcher-fact {   width: 206px; } .sd-searching-searcher-fact.last {   margin-right: 0; } .sd-searching-foot {   text-align: center;   text-transform: uppercase; }</style><br />
<div class="sd-searching-wrapper">
  <div class="sd-searching-trigger">
    <b>TRIGGERWARNUNG</b>: Trauer, Verlust, Unfalltod, familiäre Belastungen, finanzielle Sorgen, Kriminalität<br />
  </div>
  <div class="sd-searching-header">I used to think we live at the top of the world</div>
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  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://bereadytodie.de/privat/mike/andererps/sixdegrees/gesuche/geschwisterbenjamin/geschwisterbenjamin-lucianavarro.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Lucía Navarro -- <i><b>TAKEN</b></i></div>
      <div class="sd-searching-facts">Ältere Schwester</div>
      <div class="sd-searching-facts">ca. 30 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Beruf frei wählbar</div>
      <div class="sd-searching-facts">Melissa Barrera</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline"><s>Lucía Navarro Morales wurde als erstes Kind der Familie geboren – ein Wirbelwind zwischen Bodega-Regalen, sommerheißen Straßen und den Stimmen der Nachbarschaft, die ihren Namen schon kannten, bevor sie laufen konnte. Sie war diejenige, die für Ordnung sorgte, wenn Ben wieder zu viel Chaos verbreitete, und diejenige, die Camila Zöpfe flocht, während Mateo um sie herumtobte. In einer Familie, die von Zusammenhalt lebte, war Lucía immer die Große, die Vernünftige, die, die alles im Blick hatte. Doch Lucía wollte mehr als das Viertel, in dem jeder jeden kannte und jede Woche gleich begann. Mit achtzehn verließ sie Toronto erstmals für ein Praktikum in Vancouver – und entdeckte dort eine Welt, die nicht nach Gewohnheit roch, sondern nach Möglichkeiten. Einige Zeit nach dem High School Abschluss zog sie endgültig dorthin, arbeitete als Hotelrezeptionistin und fand in der hektischen Energie der Stadt eine Art Freiheit, die sie zuhause nie gespürt hatte. Der Kontakt zur Familie blieb bestehen, doch er wurde weniger. Sie liebte ihre Eltern, auch wenn sie selten sagte, wie sehr. Sie liebte Ben und Mateo, auch wenn sie ihre Nachrichten oft zu spät beantwortete. Und sie liebte ihre Schwester Camila – und glaubte insgeheim, dass sie noch viel Zeit hatten, alles aufzuholen. Doch dann kam der Moment, der alles veränderte. Es sollte nur ein Besuch werden. Ein kleiner Kurztrip bei ihrer Familie. Es war ein Unfall, der ihre kleine Schwester aus dem Leben riss und ihren Neffen Milan ohne Mutter zurückließ. Ihre Eltern waren gebrochen, Ben überfordert und gleichzeitig stärker als jeder andere. Lucía war plötzlich wieder dort, wo alles begonnen hatte: zwischen Bodega-Regalen, Tränen und Erinnerungen. Sie nahm Ben in den Arm, hielt sich an ihm fest, weil sie selbst nicht wusste, wie sie stehen sollte. Und als sie sah, wie Milan auf seinem Schoß einschlief, wurde ihr klar, dass die Familie erneut zusammenrücken musste – egal, wie weit das Leben sie zuvor auseinandergetragen hatte. Sie kehrte nach Vancouver zurück, ordnete ihr Leben neu, beendete Verpflichtungen, löste ihren Mietvertrag. Für Lucía gab es nur eine Richtung, wenn die Familie sie brauchte: Zurück nach Hause.</s></div>
  </div>
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      <div class="sd-searching-name">Mateo Navarro</div>
      <div class="sd-searching-facts">Jüngerer Bruder</div>
      <div class="sd-searching-facts">ca. 25 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Bauarbeiter</div>
      <div class="sd-searching-facts">Xolo Maridueña</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Mateo Navarro Morales wurde als letztes von vier Kindern geboren – der Wirbelwind, der keine Minute stillstehen konnte und der es liebte, die Grenzen des kleinen Hauses zu testen. Während Lucía für Ordnung sorgte, Ben zwischen Eishockey und Bodega pendelte und Camila mit Lesen beschäftigt war, war Mateo derjenige, der Schrammen sammelte wie andere Kinder Murmeln. Wenn Camila lachte, war er der Grund dafür. Wenn die Nachbarn schimpften, meist auch. Er wollte seinem großen Bruder Ben stets nacheifern. Im Sport, in der Stärke, im Mut. Doch als er bei einem freundschaftlichen Eishockeyspiel unglücklich umknickte und wochenlang ans Sofa gefesselt war, sah er zu, wie Ben an seiner Seite blieb, ihn pflegte, ihm half – und er erkannte, dass er nie so geduldig, nie so zielstrebig war wie sein Bruder. Nach der Schule zog es ihn in die Arbeit und nicht in den Hörsaal. Mateo wurde Bauarbeiter – ein Job, der hart, laut und ehrlich war, genau wie er. Er arbeitete gut, er arbeitete viel, aber das Geld in Toronto reichte nie weit, schon gar nicht, als er allein lebte. Rechnungen stapelten sich, Aufträge wurden unsicherer, und der Druck wuchs schneller als seine Fähigkeit, ihn abzufangen. Mit dem plötzlichen Unfalltod von Camila verlor Mateo nicht nur seine Schwester, sondern den Menschen, der ihn am besten verstand. Ihre Abwesenheit machte etwas in ihm dunkel und impulsiv. Er begann, sich mit Leuten abzugeben, denen Ben nie vertraut hätte – Männern, die schnelle Lösungen versprachen, Geld in bar und "nur kleine Gefallen". Nichts Großes, noch nicht, aber genug, um an einer gefährlichen Kante zu stehen. Zum ersten Mal in seinem Leben hatte Mateo Angst davor, zu fallen.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-header">About the searcher</div>
  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div class="sd-searching-shortfacts-left">
      <div class="sd-searching-name">Benjamín Navarro</div>
      <div class="sd-searching-facts">Großer Bruder</div>
      <div class="sd-searching-facts">27 Jahre</div>
      <div class="sd-searching-facts">Athletic Trainer</div>
      <div class="sd-searching-facts">Danny Ramirez</div>
    </div>
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://bereadytodie.de/privat/mike/andererps/sixdegrees/gesuche/geschwisterbenjamin/geschwisterbenjamin-benjaminnavarro.gif"></div>
    <div class="sd-searching-storyline">Geboren in Toronto als zweites Kind einer mexikanisch Familie wuchs Ben zwischen Regalen, Kaffeeduft und Nachbarschaftsgossip auf. Die Bodega seiner Eltern war sein Spielplatz, sein Klassenzimmer und seine erste Lektion in Verantwortung. Eishockey wurde früh seine Leidenschaft, doch es war die Verletzung seines Bruders Mateo, die Ben den Weg zu seiner eigentlichen Bestimmung zeigte: Menschen dabei zu helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Seine Jugend drehte sich um Freundschaft – vor allem um Oliver Harding. Mit ihm teilte er Sportplätze, Geheimnisse und unausgesprochene Gefühle. Kurz bevor Ben sich ihm öffnen konnte, starb Oliver bei einem Unfall. Ein Verlust, der Ben prägte und ihn näher zu Alyssa führte, Olivers Freundin und später Bens Ehefrau. Ben wurde Athletic Trainer, kämpfte sich durch ein hartes Studium und noch härtere Rechnungen. Er wollte ein ruhiges Leben führen – bis seine Schwester Camila starb und ihren kleinen Sohn Milan zurückließ. In diesem Moment traf Ben eine Entscheidung, die ihn endgültig erwachsen machte: Er nahm Milan bei sich auf. Ohne zu zögern und ohne Plan. Nur mit Herz. Doch ein Geheimnis blieb: Milans Vater war Wilder Keene, Profispieler der Maple Leafs. Ein Name, den Ben eigentlich nie aussprechen wollte – bis finanzielle Sorgen und Verantwortung ihn zwangen, die Tür zur NHL zu suchen und mit einer Bewerbung zu öffnen. Wurde er abgelehnt? Natürlich. Ist er zurückgewichen? Nein. Ben ging persönlich hin, kämpfte sich durch, argumentierte ehrlich, verletzlich, unbeirrbar und er gewann. Heute ist Benjamín Navarro Morales Athletic Trainer im Medical Staff der Maple Leafs – nichtsahnend, dass dieser Schritt sein Leben für immer verändern würde.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-searcher-facts">
    <div class="sd-searching-searcher-fact">Mike</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact">He/Him</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact last">mrmagicshorts</div>
  </div>
  <div class="sd-searching-shortfacts">Du hast wirklich bis hierhin gelesen? Wow. Dann hast du wohl richtig Lust auf die Story – und glaub mir, ich auch! Mein lieber Benjamín (bitte auf Spanisch aussprechen! XD) – oder kurz Ben – braucht nämlich dringend seine beiden Geschwister. In den Navarro-Geschwistern steckt unfassbar viel Potenzial, Drama, Herz und Plotfutter. Also spare ich mir lange Vorreden und komme direkt zum Spannenden: Vornamen? Kannst du ändern. Jobs? Ebenfalls frei wählbar, solange sie zur Grundidee passen. Persönlicher Background? Kannst du anpassen, solange es nicht im festen Lebenslauf von Ben steht. Avatarpersonen? Wir können gerne darüber reden. Kurz gesagt: Du bekommst hier extrem viel kreative Freiheit. Cool, oder?<br />
<br />
Ich bin Mike, seit rund 20 Jahren in Foren-RPGs unterwegs (mit ein paar Pausen) und schreibe regelmäßig – meistens zweimal im Monat. Wenn du Fragen hast, können wir uns gerne über Discord kurzschließen. Das war es auch schon von meiner Seite. Also … wo bleibst du?</div>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[They shared the same name, but never the same story.]]></title>
			<link>https://six-degrees.rpmuse.de/showthread.php?tid=36</link>
			<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 18:48:24 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://six-degrees.rpmuse.de/member.php?action=profile&uid=36">Noa Whitaker</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://six-degrees.rpmuse.de/showthread.php?tid=36</guid>
			<description><![CDATA[<style>.sd-searching-wrapper {   width: 650px;   margin: auto;   background: #F1EAE4;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   font-size: 12px;   line-height: 1.4; color: #191919; } .sd-searching-trigger, .sd-searching-header {   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 10px;   text-align: center;   margin-bottom: 10px; } .sd-searching-trigger b {   color: #870505; } .sd-searching-header {   text-transform: uppercase;   font-size: 18px;   font-weight: bold;   letter-spacing: 2px; } .sd-searching-shortfacts-wrapper img {   width: 150px;   height: 150px;   border: 5px solid #c9c4b9;   border-radius: 5px; object-fit: cover;} .sd-searching-shortfacts-left, .sd-searching-shortfacts-right {   display: inline-block;   vertical-align: top; width: 470px;} .sd-searching-shortfacts-right {   margin-left: 15px; } .sd-searching-shortfacts-left {   margin-right: 15px; } .sd-searching-shortfacts-right .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase; text-align: left;} .sd-searching-shortfacts-left .sd-searching-name {   font-size: 16px;   color: #870505;   font-weight: bold;   font-style: italic;   text-transform: uppercase;   text-align: right;   padding-right: 12px; } .sd-searching-facts, .sd-searching-searcher-fact {   display: inline-block;   background: #DAD4C9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   border: 1px solid #c9c4b9;   padding: 8px;   width: 222px;   margin: 5px 10px 5px 0;   text-align: center; } .sd-searching-storyline, .sd-searching-shortfacts {   border: 1px solid #c9c4b9;   box-sizing: border-box;   border-radius: 5px;   padding: 10px;   height: 200px;   overflow: auto;   margin-bottom: 20px;   text-align: justify; } .sd-searching-shortfacts {   height: 150px; } .sd-searching-searcher-facts {   text-align: center; } .sd-searching-searcher-fact {   width: 206px; } .sd-searching-searcher-fact.last {   margin-right: 0; } .sd-searching-foot {   text-align: center;   text-transform: uppercase; }</style><br />
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    <b>TRIGGERWARNUNG</b>: None<br />
  </div>
  <div class="sd-searching-header">They shared the same name, but never the same story.</div>
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    <div style="display: inline-block;"><img src="https://i.ibb.co/bjfrFxWM/tumblr-b42d7f0045c640bd6f96271bb99465dd-b6b31ea3-400.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Sebastian Whitaker [Platzhalter]</div>
      <div class="sd-searching-facts">Bruder</div>
      <div class="sd-searching-facts">30-32</div>
      <div class="sd-searching-facts">Anwalt</div>
      <div class="sd-searching-facts">Drew Starkey [Vorschlag]</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Sebastian Whitaker wurde als Erstgeborener der angesehenen Whitaker-Familie geboren und war von klein auf dazu bestimmt, eines Tages die traditionsreiche Familienkanzlei zu übernehmen. Während seine jüngeren Geschwister etwas mehr Freiheiten genießen durften, lastete auf seinen Schultern die gesamte Erwartungshaltung seiner Eltern. Trotz des enormen Drucks entwickelte er sich zu einem verantwortungsbewussten, höflichen und zielstrebigen Mann, der stets versuchte, den Ansprüchen seiner Familie gerecht zu werden.<br />
<br />
Zu seiner jüngeren Schwester Noa verband ihn schon immer eine besonders enge Beziehung. Gemeinsam verbrachten sie ihre Kindheit zwischen Streichen im Garten, Versteckspielen im Gewächshaus und unzähligen gemeinsamen Erinnerungen. Nathaniel war oft derjenige, der Noa beschützte und ihr das Gefühl gab, einfach sie selbst sein zu dürfen. Als im Krankenhaus versehentlich aus der geplanten „Nicholette“ eine „Noa“ wurde, war es ausgerechnet Sebastian, der den Namen sofort annahm und damit dafür sorgte, dass auch ihre Eltern ihn schließlich akzeptierten.<br />
<br />
Während Sebastian den vorgezeichneten Weg einschlug und Jura studierte, erkannte er früh, dass Noas Herz nicht für das Familienunternehmen, sondern für Mode und Design schlug. Obwohl er selbst den Erwartungen der Whitakers folgte, unterstützte er seine Schwester stets in ihrer Leidenschaft. Zu ihrem Geburtstag schenkte er ihr die Nähmaschine, die bis heute ihr wertvollster Besitz ist und den Grundstein für ihren Traum legte, eines Tages ihr eigenes Brautmodelabel zu gründen.</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
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    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Vivienne Whitaker [Platzhalter]</div>
      <div class="sd-searching-facts">Schwester</div>
      <div class="sd-searching-facts">23</div>
      <div class="sd-searching-facts">Studentin</div>
      <div class="sd-searching-facts">Emily Alyn Lind [Vorschlag]</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Vivienne Whitaker wuchs als drittes Kind der angesehenen Whitaker-Familie auf. Sie musste nie die Verantwortung ihres älteren Bruders tragen und stand auch nie so sehr im Mittelpunkt wie ihre ältere Schwester Noa. Vielleicht war genau das der Grund, weshalb sie früh lernte, sich selbst ihren Platz zu suchen.<br />
<br />
Schon als Kind war Vivienne außergewöhnlich wissbegierig. Während andere mit Puppen spielten, stellte sie unzählige Fragen, zerlegte alte Radios oder beobachtete stundenlang, wie Menschen miteinander umgingen. Sie war diejenige, die Probleme analysierte, statt sich von ihnen überwältigen zu lassen. Wo Sebastian Verantwortung übernahm und Noa Gefühle wahrnahm, suchte Vivienne nach Lösungen.<br />
<br />
Ihre Eltern förderten ihren Ehrgeiz, solange ihre Leistungen das Ansehen der Familie stärkten. Doch Vivienne entwickelte schnell ihre eigenen Vorstellungen davon, was Erfolg bedeutete. Sie wollte nicht in der Familienkanzlei arbeiten und entschied sich stattdessen für ein Studium im medizinischen oder naturwissenschaftlichen Bereich. Forschung faszinierte sie mehr als Gerichtssäle, Fakten mehr als Traditionen.<br />
<br />
Nach außen wirkt Vivienne selbstbewusst, schlagfertig und beinahe unnahbar. Sie besitzt einen trockenen Humor und verliert selbst in schwierigen Situationen selten die Fassung. Wer sie jedoch besser kennt, merkt schnell, dass sie Gefühle oft hinter Rationalität versteckt und Schwierigkeiten hat, Schwäche zu zeigen. Sie möchte Probleme lösen, selbst wenn manche Menschen gar keine Lösung, sondern einfach nur jemanden zum Zuhören brauchen.<br />
<br />
Innerhalb der Familie nimmt Vivienne häufig die Rolle der Vermittlerin ein. Sie versteht Sebastians Pflichtbewusstsein ebenso wie Noas Wunsch nach Selbstbestimmung und versucht oft, zwischen beiden Welten zu vermitteln. Besonders zu Noa verbindet sie eine stille Loyalität. Obwohl sie ihre Schwester nicht immer versteht, würde sie ohne zu zögern hinter ihr stehen, sobald es darauf ankommt.<br />
<br />
Vivienne ist der Beweis dafür, dass nicht jedes Whitaker-Kind den Erwartungen der Familie auf dieselbe Weise begegnet. Sie erfüllt sie – allerdings nach ihren eigenen Regeln.</div>
  </div>
<br />
  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://i.ibb.co/ynh89L0Z/caroline.gif"></div>
    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Caroline Whitaker [Platzhalter]</div>
      <div class="sd-searching-facts">Schwester</div>
      <div class="sd-searching-facts">20</div>
      <div class="sd-searching-facts">Studentin</div>
      <div class="sd-searching-facts">Sadie Stanley [Vorschlag]</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Caroline Whitaker wurde als jüngstes Kind der Familie geboren. Nachdem ihre Eltern ihre Familienplanung abgeschlossen hatten, wuchs sie in einem Haushalt auf, dessen Regeln längst feststanden. Ihre Geschwister hatten bereits Erwartungen erfüllt, Verantwortung übernommen oder ihren Platz gefunden. Caroline hingegen hatte das Glück, sich ihre eigene Identität etwas freier aufbauen zu können.<br />
<br />
Schon als Kind war sie neugierig, lebhaft und ausgesprochen kontaktfreudig. Sie konnte mit nahezu jedem Menschen ins Gespräch kommen und besaß die seltene Gabe, andere innerhalb weniger Minuten für sich einzunehmen. Wo ihre Geschwister oft überlegten, handelte Caroline aus dem Bauch heraus. Sie war spontan, humorvoll und brachte selbst die ernstesten Familienessen mit einer beiläufigen Bemerkung zum Schmunzeln.<br />
<br />
Trotz ihrer offenen Art unterschätzten viele Menschen sie. Hinter ihrem Charme steckte eine aufmerksame Beobachterin, die Situationen und Menschen erstaunlich gut einschätzen konnte. Sie wusste genau, wann sie schweigen musste und wann der richtige Moment gekommen war, ihre Meinung zu sagen. Anders als ihre Geschwister stellte sie die Traditionen der Whitaker häufiger infrage – allerdings nicht aus Rebellion, sondern aus Überzeugung. Sie glaubte daran, dass Erfolg nicht ausschließlich durch Status oder den Familiennamen definiert wurde.<br />
<br />
Schon früh entdeckte Caroline ihre Begeisterung für Kommunikation und Geschichten. Sie entschied sich für ein Studium im Bereich Journalismus, Medien oder Öffentlichkeitsarbeit und wollte Menschen nicht mit Paragraphen oder wissenschaftlichen Erkenntnissen erreichen, sondern mit Worten. Sie liebte es, zuzuhören, Zusammenhänge zu erkennen und Geschichten zu erzählen, die andere berührten.<br />
<br />
Innerhalb der Familie war Caroline oft die emotionale Verbindung zwischen allen Geschwistern. Sie verstand Sebastians Pflichtgefühl, bewunderte Noas Kreativität und diskutierte stundenlang mit Vivienne über Gott und die Welt. Gleichzeitig war sie häufig diejenige, die unangenehme Wahrheiten aussprach, wenn alle anderen schwiegen.<br />
<br />
Nach außen wirkt Caroline unbeschwert, herzlich und lebensfroh. Doch hinter ihrem Lächeln steckt eine junge Frau, die gelernt hat, dass selbst in einer scheinbar perfekten Familie nicht immer alles ausgesprochen wird. Deshalb ist Ehrlichkeit für sie wichtiger als Harmonie – auch wenn sie damit manchmal aneckt.<br />
</div>
  </div>
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  <div class="sd-searching-header">About the searcher</div>
  <div class="sd-searching-shortfacts-wrapper">
    <div class="sd-searching-shortfacts-left">
      <div class="sd-searching-name">Noa Whitaker</div>
      <div class="sd-searching-facts">#PureSoftness</div>
      <div class="sd-searching-facts">27</div>
      <div class="sd-searching-facts">Studentin | Verkäuferin im Brautmodengeschäft</div>
      <div class="sd-searching-facts">Madelyn Cline</div>
    </div>
    <div style="display: inline-block;"><img src="https://i.ibb.co/3g7qywW/noad.gif"></div>
    <div class="sd-searching-storyline">Man würde die Whitakers als überaus perfekt definieren. Nicht, weil sie etwas vorheucheln mussten oder hinter der Fassade ihres Hauses andere Lieder gespielt wurden. Nein, sie waren tatsächlich genau so, wie man sie kennenlernte. Sie legten Wert auf Etikette und Abstammung, auf gute Bildung und vielversprechende Zukunftsaussichten. Jemand hegte den Wunsch, abends in einem kleinen Pub aufzutreten? Die Familie würde dafür sorgen, dass du die Hallen großer Tourneen fülltest. Der Wunsch, Kellnerin zu werden? Dir gehörten gefälligst sämtliche Restaurants der Umgebung. Es gab keine Träume, die zu klein waren – nur zu wenig Engagement, um sie zu verwirklichen.<br />
<br />
Wenn es nach den Whitakers ging, wurden alle Anwälte. Es war eine Familienkanzlei, und zumeist hatte das erste Kind das Pech, in die Fußstapfen der Familienerbfolge zu treten. Die weiteren Kinder waren zumindest bei ihrer Berufswahl nahezu vogelfrei. Es sei denn, eines von ihnen entschied sich freiwillig dazu, sich dem Familienregime zu unterwerfen.<br />
<br />
Es wurde genau darauf geachtet, welche Kleidung getragen wurde, wie die Wortwahl ausfiel und wie das künftige Leben sowie der gewählte Ehepartner aussahen. Schließlich sollten alle Familienmitglieder auf gesellschaftlichen Veranstaltungen ein gutes Abbild der Erziehung ihrer Neffen, Nichten, Cousins, Cousinen und Enkelkinder vermitteln. Abweichungen waren einfach nicht gern gesehen.<br />
<br />
Noa Whitaker wurde als zweites Kind von Evelyn und Edward Whitaker geboren. Obwohl die Idee hinter ihrem Namen ursprünglich Nicholette gewesen war, unterlief dem Krankenhaus ein Fehler. Eine übermüdete Krankenschwester eilte in jener Nacht zwischen zwei gebärenden Müttern hin und her. Ein kleiner Fehler – und schon war es geschehen. Der Junge, der Noah heißen sollte, wurde zu einem Nico, und das Mädchen zu einer Noa. Die Whitakers waren zunächst nicht besonders erfreut darüber. Doch als der älteste Sohn seine kleine Schwester erblickte und den Namen als den ihren auserkor, fanden sich Edward und Evelyn schließlich einfach damit ab.<br />
<br />
Noa und ihr Bruder spielten im großen Haus, wann immer es erwünscht war und die Termine es zuließen. Sie stahlen die Kirschen vom Baum im Garten, versteckten die Zähne ihrer Großmutter oder erzählten sich gegenseitig Gruselgeschichten in einer selbst gebauten Höhle. Wenn sie gesucht wurden und ihr Spiel einfach noch nicht beenden wollten, versteckten sie sich im Gewächshaus. Das waren einige der bezaubernden Momentaufnahmen, in denen sie einfach Kind sein durften.<br />
<br />
Ein Instrument wurde von den Eltern vorausgesetzt. Leider war das Mädchen nie besonders musikalisch gewesen und hasste die Zeit an der Geige. Viel lieber flüchtete sie sich zu ihrer Großmutter, die, seit sie ihr Anwaltsdasein an ihre Kinder abgegeben hatte, häkelte, strickte und nähte. Noa mochte es, wie sich Faden und Nadel in ihrer Hand anfühlten und wie sich daraus Schals oder sogar Decken herstellen ließen. Sie besaß einfach das nötige Fingerspitzengefühl und die Vision dafür, was entstehen sollte.<br />
<br />
Zumeist wurde Noa in perlenweiße Kleider gesteckt. Sie waren mit Rüschen verziert und ließen sie wie aus einem Bilderbuch wirken. Ihre kleinen blonden Locken wurden von weißen Schleifen zusammengehalten. Immer, wenn sie zurechtgemacht wurde – was die meiste Zeit über vorkam –, wusste sie, dass das Spielen beendet war. Schließlich waren die Kleidungsstücke überaus teuer und durften auf keinen Fall beschmutzt werden.<br />
<br />
Schon als Kind wusste Noa, wie das Besteck zu liegen hatte und dass sie sich die Serviette auf den Schoß legte. Der Besuch war oft begeistert von ihrem Anstand, ihrer Höflichkeit und ihrem gepflegten Erscheinungsbild. Ihr Bruder hingegen wurde derweil häufiger dafür getadelt, gerade zu stehen, nicht zu stottern und den Gästen bei Ansprachen in die Augen zu sehen.<br />
<br />
Evelyn und Edward hatten ihre Familienplanung noch längst nicht beendet, und Noa und ihr Bruder bekamen noch eine kleine Schwester. In diesem Jahr hatte sich viel ereignet. Noa war das Blumenkind auf der Hochzeit einer ihrer Tanten. Und was soll man sagen? Da war es um das kleine Mädchen geschehen. Der Tüll, der Schleier, die wunderschön strahlende Braut – all das hatte sie augenblicklich verzaubert. Sie war der Mittelpunkt der gesamten Feier und wirkte beinahe märchenhaft. Als ihr Gemahl sie erblickte und sich die Tränen verkneifen musste, weil er seine Frau noch nie zuvor in diesem Licht gesehen hatte, war es endgültig um Noa geschehen. Das war der Augenblick, in dem sie sich in die Vorstellung von Hochzeiten verliebte – insbesondere in die Brautkleider und die besondere Ausstrahlung der Bräute.<br />
<br />
Mit der vierten und letzten Tochter beendeten die Whitakers schließlich ihre Familienplanung. Noa wusste, dass ihr Vater sich insgeheim noch einen weiteren Jungen gewünscht hatte – wenn auch vergeblich.<br />
<br />
In der Schule war das Mädchen überaus begabt. Die Fächer fielen ihr leicht, und eigentlich lernte sie eher nebenbei. Sie prägte sich den Unterrichtsstoff durch Verständnis ein, was ihr die gesamte Schullaufbahn erheblich erleichterte. Auch wenn sie zu den beliebten Mädchen ihres Jahrgangs gehörte, reizte sie das Cheerleading nicht. Sie wollte an die Leinwand. Sie entwarf Brautkleider, zeichnete Visionen verschiedenster Modelle und überlegte sich, wie sie gefertigt werden konnten.<br />
<br />
Das Geburtstagsgeschenk, das bis heute ihr liebstes geblieben ist, war ihre Nähmaschine. Sie wurde zu ihrem absoluten Heiligtum. Geschenkt hatte sie ihr ihr älterer Bruder, und dafür hätte sie ihn am liebsten ununterbrochen abgeknutscht.<br />
<br />
Mit fünfzehn Jahren versuchte ihre Familie bereits, sie mit einem der Nachbarsjungen zu verkuppeln. Er genoss Ansehen und stammte aus einer Familie renommierter Fachärzte. Er war gebildet und der Schwiegersohntraum schlechthin. Noa interessierte sich allerdings nicht sonderlich für Jungs. Viel lieber verbrachte sie Zeit mit ihrer besten Freundin, von der sie mit der Zeit jedoch zunehmend genervt und eifersüchtig wurde, wenn diese wieder einmal mit einem neuen Footballspieler auftauchte. Das führte häufig zu Streit, weil Noa sich immer öfter vernachlässigt fühlte und nur schwer damit umgehen konnte, wenn ihre Freundin von den Jungs schwärmte. Damals konnte sie noch nicht einordnen, warum sie so empfand.<br />
<br />
Schließlich ging sie doch mit dem Nachbarsjungen aus. Sie mochte ihn – verliebte sie sich vielleicht sogar? Wer wusste schon wirklich, wie sich Liebe anfühlte? Sie fühlte sich in seiner Nähe wohl. Es war angenehm, es war in Ordnung. Nach vielen Gesprächen mit ihren Freundinnen kam sie schließlich zu dem Schluss, wohl einfach asexuell zu sein. Denn die große Begeisterung für Sex konnte sie überhaupt nicht nachvollziehen – noch weniger, nachdem sie tatsächlich mit ihm geschlafen hatte.<br />
<br />
Nach ihrem Abschluss zogen die beiden zusammen. Er begann unmittelbar sein Studium, um in die Fußstapfen seiner Familie zu treten. Noa hingegen arbeitete zunächst in einer Schneiderei, um alles, was sie sich selbst angeeignet hatte, zu festigen und Neues dazuzulernen. Die Arbeit bereitete ihr große Freude und schenkte ihr eine tiefe innere Zufriedenheit.<br />
<br />
Über das Leben mit ihrem Partner konnte sie ebenfalls nicht klagen. Er war wie ein enger Freund, vielleicht sogar ihr bester Freund. War das nicht genau das, was sich alle wünschten? Dass der eigene Partner sich wie der beste Freund anfühlte? Also hatte sie wohl alles, was man sich nur wünschen konnte.<br />
<br />
Anfang zwanzig machte er ihr vor ihrer gesamten Familie einen Heiratsantrag. Sie strahlte, lächelte und antwortete mit einem begeisterten „Ja“, so, wie man es von ihr erwartete. Sie wurde umarmt, beglückwünscht und irgendwie war das nun wohl ihr zukünftiges Leben.<br />
<br />
Auf der Suche nach dem perfekten Brautkleid wurde sie in einem wunderschönen kleinen Bridal Shop fündig. Sie verliebte sich augenblicklich in alles dort – das Ambiente, die Auswahl und die Kollegen. Beinahe vergaß sie, überhaupt nach einem Brautkleid zu suchen. Stattdessen fragte sie nach einer Stelle als Mitarbeiterin. Am Ende verließ sie das Geschäft nicht nur mit einem Kleid, sondern auch mit einem neuen Job.<br />
<br />
An ihrem großen Tag trug Noa eine weiße A-Linie aus fließendem Seidensatin. Das Kleid besaß schmale Träger, einen quadratischen Ausschnitt und wurde von einem schlichten Schleier ergänzt. Ihr Haar war elegant hochgesteckt und ihr Gesicht wurde von dezenten Perlenohrringen umrahmt. Obwohl ihr zukünftiger Ehemann genauso reagierte, wie sie es als Kind unzählige Male miterlebt hatte, blieb dieser Moment für sie emotional kaum greifbar.<br />
<br />
Die Familien reagierten überschwänglich und freuten sich über den neuen Familienzuwachs. Die Whitakers hätten nicht stolzer auf ihre Tochter sein können. Sie war genau die Frau geworden, die sie sich immer für sie vorgestellt hatten. Umso mehr, da sie vor einiger Zeit auch noch begonnen hatte, Design zu studieren.<br />
<br />
Die Ehe verlief weiterhin harmonisch. Sie reisten viel, arbeiteten viel – es war einfach der Lauf der Dinge. Noa war nicht unglücklich, und doch hatte sie zunehmend das Gefühl, sich selbst kaum zu kennen. Sie wusste, dass sie ihre Berufung liebte. Doch wenn sie sich abends neben ihren Mann ins Bett legte und er sie berührte, fühlte es sich an, als würde sie eine Rolle spielen. Eine Rolle, die sie über die Jahre so überzeugend verkörpert hatte, dass selbst sie begonnen hatte, daran zu glauben.<br />
<br />
Sie wollte ihn nicht verletzen. Schließlich war das doch ihr eigenes Problem.<br />
<br />
Bis sie vor einigen Monaten dieser Frau begegnete, die ihr gesamtes Leben und all ihre Überzeugungen ins Wanken bringen sollte. Plötzlich stellte sie alles infrage. Sie sehnte sich nach ihr, wollte sie unbedingt wiedersehen. Ihrem Mann erzählte sie lediglich von ihrer neuen besten Freundin. Doch sie war so viel mehr als das.<br />
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  <div class="sd-searching-searcher-facts">
    <div class="sd-searching-searcher-fact">Steffi</div>
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    <div class="sd-searching-searcher-fact last">Auf Nachfrage</div>
  </div>
  <div class="sd-searching-shortfacts">Alle vorgegebenen Texte zu den Geschwistern sind ausschließlich Charakterkonzepte! Natürlich besteht zum Charakter selber viel Spielraum es müsste nur darauf geachtet werden, dass nicht plötzlich alle Geschwister in irgendwelchen Gossen liegen. Die Familie legt überaus viel Wert auf Zusammenhalt und dem äußeren Erscheinungsbild. Trotzdem kann man mit mir über alle möglichen Abänderungen und Wünsche reden, schließlich soll es ja <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dein</span> Charakter werden. <img src="https://six-degrees.rpmuse.de/images/smilies/own/heart.png" alt="Heart" title="Heart" class="smilie smilie_3" /><br />
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Unsere Tante Aylin Whitaker ist auch schon im Forum. </div>
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    <b>TRIGGERWARNUNG</b>: None<br />
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  <div class="sd-searching-header">They shared the same name, but never the same story.</div>
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    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Sebastian Whitaker [Platzhalter]</div>
      <div class="sd-searching-facts">Bruder</div>
      <div class="sd-searching-facts">30-32</div>
      <div class="sd-searching-facts">Anwalt</div>
      <div class="sd-searching-facts">Drew Starkey [Vorschlag]</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Sebastian Whitaker wurde als Erstgeborener der angesehenen Whitaker-Familie geboren und war von klein auf dazu bestimmt, eines Tages die traditionsreiche Familienkanzlei zu übernehmen. Während seine jüngeren Geschwister etwas mehr Freiheiten genießen durften, lastete auf seinen Schultern die gesamte Erwartungshaltung seiner Eltern. Trotz des enormen Drucks entwickelte er sich zu einem verantwortungsbewussten, höflichen und zielstrebigen Mann, der stets versuchte, den Ansprüchen seiner Familie gerecht zu werden.<br />
<br />
Zu seiner jüngeren Schwester Noa verband ihn schon immer eine besonders enge Beziehung. Gemeinsam verbrachten sie ihre Kindheit zwischen Streichen im Garten, Versteckspielen im Gewächshaus und unzähligen gemeinsamen Erinnerungen. Nathaniel war oft derjenige, der Noa beschützte und ihr das Gefühl gab, einfach sie selbst sein zu dürfen. Als im Krankenhaus versehentlich aus der geplanten „Nicholette“ eine „Noa“ wurde, war es ausgerechnet Sebastian, der den Namen sofort annahm und damit dafür sorgte, dass auch ihre Eltern ihn schließlich akzeptierten.<br />
<br />
Während Sebastian den vorgezeichneten Weg einschlug und Jura studierte, erkannte er früh, dass Noas Herz nicht für das Familienunternehmen, sondern für Mode und Design schlug. Obwohl er selbst den Erwartungen der Whitakers folgte, unterstützte er seine Schwester stets in ihrer Leidenschaft. Zu ihrem Geburtstag schenkte er ihr die Nähmaschine, die bis heute ihr wertvollster Besitz ist und den Grundstein für ihren Traum legte, eines Tages ihr eigenes Brautmodelabel zu gründen.</div>
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    <div class="sd-searching-shortfacts-right">
      <div class="sd-searching-name">Vivienne Whitaker [Platzhalter]</div>
      <div class="sd-searching-facts">Schwester</div>
      <div class="sd-searching-facts">23</div>
      <div class="sd-searching-facts">Studentin</div>
      <div class="sd-searching-facts">Emily Alyn Lind [Vorschlag]</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Vivienne Whitaker wuchs als drittes Kind der angesehenen Whitaker-Familie auf. Sie musste nie die Verantwortung ihres älteren Bruders tragen und stand auch nie so sehr im Mittelpunkt wie ihre ältere Schwester Noa. Vielleicht war genau das der Grund, weshalb sie früh lernte, sich selbst ihren Platz zu suchen.<br />
<br />
Schon als Kind war Vivienne außergewöhnlich wissbegierig. Während andere mit Puppen spielten, stellte sie unzählige Fragen, zerlegte alte Radios oder beobachtete stundenlang, wie Menschen miteinander umgingen. Sie war diejenige, die Probleme analysierte, statt sich von ihnen überwältigen zu lassen. Wo Sebastian Verantwortung übernahm und Noa Gefühle wahrnahm, suchte Vivienne nach Lösungen.<br />
<br />
Ihre Eltern förderten ihren Ehrgeiz, solange ihre Leistungen das Ansehen der Familie stärkten. Doch Vivienne entwickelte schnell ihre eigenen Vorstellungen davon, was Erfolg bedeutete. Sie wollte nicht in der Familienkanzlei arbeiten und entschied sich stattdessen für ein Studium im medizinischen oder naturwissenschaftlichen Bereich. Forschung faszinierte sie mehr als Gerichtssäle, Fakten mehr als Traditionen.<br />
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Nach außen wirkt Vivienne selbstbewusst, schlagfertig und beinahe unnahbar. Sie besitzt einen trockenen Humor und verliert selbst in schwierigen Situationen selten die Fassung. Wer sie jedoch besser kennt, merkt schnell, dass sie Gefühle oft hinter Rationalität versteckt und Schwierigkeiten hat, Schwäche zu zeigen. Sie möchte Probleme lösen, selbst wenn manche Menschen gar keine Lösung, sondern einfach nur jemanden zum Zuhören brauchen.<br />
<br />
Innerhalb der Familie nimmt Vivienne häufig die Rolle der Vermittlerin ein. Sie versteht Sebastians Pflichtbewusstsein ebenso wie Noas Wunsch nach Selbstbestimmung und versucht oft, zwischen beiden Welten zu vermitteln. Besonders zu Noa verbindet sie eine stille Loyalität. Obwohl sie ihre Schwester nicht immer versteht, würde sie ohne zu zögern hinter ihr stehen, sobald es darauf ankommt.<br />
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Vivienne ist der Beweis dafür, dass nicht jedes Whitaker-Kind den Erwartungen der Familie auf dieselbe Weise begegnet. Sie erfüllt sie – allerdings nach ihren eigenen Regeln.</div>
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      <div class="sd-searching-name">Caroline Whitaker [Platzhalter]</div>
      <div class="sd-searching-facts">Schwester</div>
      <div class="sd-searching-facts">20</div>
      <div class="sd-searching-facts">Studentin</div>
      <div class="sd-searching-facts">Sadie Stanley [Vorschlag]</div>
    </div>
    <div class="sd-searching-storyline">Caroline Whitaker wurde als jüngstes Kind der Familie geboren. Nachdem ihre Eltern ihre Familienplanung abgeschlossen hatten, wuchs sie in einem Haushalt auf, dessen Regeln längst feststanden. Ihre Geschwister hatten bereits Erwartungen erfüllt, Verantwortung übernommen oder ihren Platz gefunden. Caroline hingegen hatte das Glück, sich ihre eigene Identität etwas freier aufbauen zu können.<br />
<br />
Schon als Kind war sie neugierig, lebhaft und ausgesprochen kontaktfreudig. Sie konnte mit nahezu jedem Menschen ins Gespräch kommen und besaß die seltene Gabe, andere innerhalb weniger Minuten für sich einzunehmen. Wo ihre Geschwister oft überlegten, handelte Caroline aus dem Bauch heraus. Sie war spontan, humorvoll und brachte selbst die ernstesten Familienessen mit einer beiläufigen Bemerkung zum Schmunzeln.<br />
<br />
Trotz ihrer offenen Art unterschätzten viele Menschen sie. Hinter ihrem Charme steckte eine aufmerksame Beobachterin, die Situationen und Menschen erstaunlich gut einschätzen konnte. Sie wusste genau, wann sie schweigen musste und wann der richtige Moment gekommen war, ihre Meinung zu sagen. Anders als ihre Geschwister stellte sie die Traditionen der Whitaker häufiger infrage – allerdings nicht aus Rebellion, sondern aus Überzeugung. Sie glaubte daran, dass Erfolg nicht ausschließlich durch Status oder den Familiennamen definiert wurde.<br />
<br />
Schon früh entdeckte Caroline ihre Begeisterung für Kommunikation und Geschichten. Sie entschied sich für ein Studium im Bereich Journalismus, Medien oder Öffentlichkeitsarbeit und wollte Menschen nicht mit Paragraphen oder wissenschaftlichen Erkenntnissen erreichen, sondern mit Worten. Sie liebte es, zuzuhören, Zusammenhänge zu erkennen und Geschichten zu erzählen, die andere berührten.<br />
<br />
Innerhalb der Familie war Caroline oft die emotionale Verbindung zwischen allen Geschwistern. Sie verstand Sebastians Pflichtgefühl, bewunderte Noas Kreativität und diskutierte stundenlang mit Vivienne über Gott und die Welt. Gleichzeitig war sie häufig diejenige, die unangenehme Wahrheiten aussprach, wenn alle anderen schwiegen.<br />
<br />
Nach außen wirkt Caroline unbeschwert, herzlich und lebensfroh. Doch hinter ihrem Lächeln steckt eine junge Frau, die gelernt hat, dass selbst in einer scheinbar perfekten Familie nicht immer alles ausgesprochen wird. Deshalb ist Ehrlichkeit für sie wichtiger als Harmonie – auch wenn sie damit manchmal aneckt.<br />
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  <div class="sd-searching-header">About the searcher</div>
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    <div class="sd-searching-shortfacts-left">
      <div class="sd-searching-name">Noa Whitaker</div>
      <div class="sd-searching-facts">#PureSoftness</div>
      <div class="sd-searching-facts">27</div>
      <div class="sd-searching-facts">Studentin | Verkäuferin im Brautmodengeschäft</div>
      <div class="sd-searching-facts">Madelyn Cline</div>
    </div>
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    <div class="sd-searching-storyline">Man würde die Whitakers als überaus perfekt definieren. Nicht, weil sie etwas vorheucheln mussten oder hinter der Fassade ihres Hauses andere Lieder gespielt wurden. Nein, sie waren tatsächlich genau so, wie man sie kennenlernte. Sie legten Wert auf Etikette und Abstammung, auf gute Bildung und vielversprechende Zukunftsaussichten. Jemand hegte den Wunsch, abends in einem kleinen Pub aufzutreten? Die Familie würde dafür sorgen, dass du die Hallen großer Tourneen fülltest. Der Wunsch, Kellnerin zu werden? Dir gehörten gefälligst sämtliche Restaurants der Umgebung. Es gab keine Träume, die zu klein waren – nur zu wenig Engagement, um sie zu verwirklichen.<br />
<br />
Wenn es nach den Whitakers ging, wurden alle Anwälte. Es war eine Familienkanzlei, und zumeist hatte das erste Kind das Pech, in die Fußstapfen der Familienerbfolge zu treten. Die weiteren Kinder waren zumindest bei ihrer Berufswahl nahezu vogelfrei. Es sei denn, eines von ihnen entschied sich freiwillig dazu, sich dem Familienregime zu unterwerfen.<br />
<br />
Es wurde genau darauf geachtet, welche Kleidung getragen wurde, wie die Wortwahl ausfiel und wie das künftige Leben sowie der gewählte Ehepartner aussahen. Schließlich sollten alle Familienmitglieder auf gesellschaftlichen Veranstaltungen ein gutes Abbild der Erziehung ihrer Neffen, Nichten, Cousins, Cousinen und Enkelkinder vermitteln. Abweichungen waren einfach nicht gern gesehen.<br />
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Noa Whitaker wurde als zweites Kind von Evelyn und Edward Whitaker geboren. Obwohl die Idee hinter ihrem Namen ursprünglich Nicholette gewesen war, unterlief dem Krankenhaus ein Fehler. Eine übermüdete Krankenschwester eilte in jener Nacht zwischen zwei gebärenden Müttern hin und her. Ein kleiner Fehler – und schon war es geschehen. Der Junge, der Noah heißen sollte, wurde zu einem Nico, und das Mädchen zu einer Noa. Die Whitakers waren zunächst nicht besonders erfreut darüber. Doch als der älteste Sohn seine kleine Schwester erblickte und den Namen als den ihren auserkor, fanden sich Edward und Evelyn schließlich einfach damit ab.<br />
<br />
Noa und ihr Bruder spielten im großen Haus, wann immer es erwünscht war und die Termine es zuließen. Sie stahlen die Kirschen vom Baum im Garten, versteckten die Zähne ihrer Großmutter oder erzählten sich gegenseitig Gruselgeschichten in einer selbst gebauten Höhle. Wenn sie gesucht wurden und ihr Spiel einfach noch nicht beenden wollten, versteckten sie sich im Gewächshaus. Das waren einige der bezaubernden Momentaufnahmen, in denen sie einfach Kind sein durften.<br />
<br />
Ein Instrument wurde von den Eltern vorausgesetzt. Leider war das Mädchen nie besonders musikalisch gewesen und hasste die Zeit an der Geige. Viel lieber flüchtete sie sich zu ihrer Großmutter, die, seit sie ihr Anwaltsdasein an ihre Kinder abgegeben hatte, häkelte, strickte und nähte. Noa mochte es, wie sich Faden und Nadel in ihrer Hand anfühlten und wie sich daraus Schals oder sogar Decken herstellen ließen. Sie besaß einfach das nötige Fingerspitzengefühl und die Vision dafür, was entstehen sollte.<br />
<br />
Zumeist wurde Noa in perlenweiße Kleider gesteckt. Sie waren mit Rüschen verziert und ließen sie wie aus einem Bilderbuch wirken. Ihre kleinen blonden Locken wurden von weißen Schleifen zusammengehalten. Immer, wenn sie zurechtgemacht wurde – was die meiste Zeit über vorkam –, wusste sie, dass das Spielen beendet war. Schließlich waren die Kleidungsstücke überaus teuer und durften auf keinen Fall beschmutzt werden.<br />
<br />
Schon als Kind wusste Noa, wie das Besteck zu liegen hatte und dass sie sich die Serviette auf den Schoß legte. Der Besuch war oft begeistert von ihrem Anstand, ihrer Höflichkeit und ihrem gepflegten Erscheinungsbild. Ihr Bruder hingegen wurde derweil häufiger dafür getadelt, gerade zu stehen, nicht zu stottern und den Gästen bei Ansprachen in die Augen zu sehen.<br />
<br />
Evelyn und Edward hatten ihre Familienplanung noch längst nicht beendet, und Noa und ihr Bruder bekamen noch eine kleine Schwester. In diesem Jahr hatte sich viel ereignet. Noa war das Blumenkind auf der Hochzeit einer ihrer Tanten. Und was soll man sagen? Da war es um das kleine Mädchen geschehen. Der Tüll, der Schleier, die wunderschön strahlende Braut – all das hatte sie augenblicklich verzaubert. Sie war der Mittelpunkt der gesamten Feier und wirkte beinahe märchenhaft. Als ihr Gemahl sie erblickte und sich die Tränen verkneifen musste, weil er seine Frau noch nie zuvor in diesem Licht gesehen hatte, war es endgültig um Noa geschehen. Das war der Augenblick, in dem sie sich in die Vorstellung von Hochzeiten verliebte – insbesondere in die Brautkleider und die besondere Ausstrahlung der Bräute.<br />
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Mit der vierten und letzten Tochter beendeten die Whitakers schließlich ihre Familienplanung. Noa wusste, dass ihr Vater sich insgeheim noch einen weiteren Jungen gewünscht hatte – wenn auch vergeblich.<br />
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In der Schule war das Mädchen überaus begabt. Die Fächer fielen ihr leicht, und eigentlich lernte sie eher nebenbei. Sie prägte sich den Unterrichtsstoff durch Verständnis ein, was ihr die gesamte Schullaufbahn erheblich erleichterte. Auch wenn sie zu den beliebten Mädchen ihres Jahrgangs gehörte, reizte sie das Cheerleading nicht. Sie wollte an die Leinwand. Sie entwarf Brautkleider, zeichnete Visionen verschiedenster Modelle und überlegte sich, wie sie gefertigt werden konnten.<br />
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Das Geburtstagsgeschenk, das bis heute ihr liebstes geblieben ist, war ihre Nähmaschine. Sie wurde zu ihrem absoluten Heiligtum. Geschenkt hatte sie ihr ihr älterer Bruder, und dafür hätte sie ihn am liebsten ununterbrochen abgeknutscht.<br />
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Mit fünfzehn Jahren versuchte ihre Familie bereits, sie mit einem der Nachbarsjungen zu verkuppeln. Er genoss Ansehen und stammte aus einer Familie renommierter Fachärzte. Er war gebildet und der Schwiegersohntraum schlechthin. Noa interessierte sich allerdings nicht sonderlich für Jungs. Viel lieber verbrachte sie Zeit mit ihrer besten Freundin, von der sie mit der Zeit jedoch zunehmend genervt und eifersüchtig wurde, wenn diese wieder einmal mit einem neuen Footballspieler auftauchte. Das führte häufig zu Streit, weil Noa sich immer öfter vernachlässigt fühlte und nur schwer damit umgehen konnte, wenn ihre Freundin von den Jungs schwärmte. Damals konnte sie noch nicht einordnen, warum sie so empfand.<br />
<br />
Schließlich ging sie doch mit dem Nachbarsjungen aus. Sie mochte ihn – verliebte sie sich vielleicht sogar? Wer wusste schon wirklich, wie sich Liebe anfühlte? Sie fühlte sich in seiner Nähe wohl. Es war angenehm, es war in Ordnung. Nach vielen Gesprächen mit ihren Freundinnen kam sie schließlich zu dem Schluss, wohl einfach asexuell zu sein. Denn die große Begeisterung für Sex konnte sie überhaupt nicht nachvollziehen – noch weniger, nachdem sie tatsächlich mit ihm geschlafen hatte.<br />
<br />
Nach ihrem Abschluss zogen die beiden zusammen. Er begann unmittelbar sein Studium, um in die Fußstapfen seiner Familie zu treten. Noa hingegen arbeitete zunächst in einer Schneiderei, um alles, was sie sich selbst angeeignet hatte, zu festigen und Neues dazuzulernen. Die Arbeit bereitete ihr große Freude und schenkte ihr eine tiefe innere Zufriedenheit.<br />
<br />
Über das Leben mit ihrem Partner konnte sie ebenfalls nicht klagen. Er war wie ein enger Freund, vielleicht sogar ihr bester Freund. War das nicht genau das, was sich alle wünschten? Dass der eigene Partner sich wie der beste Freund anfühlte? Also hatte sie wohl alles, was man sich nur wünschen konnte.<br />
<br />
Anfang zwanzig machte er ihr vor ihrer gesamten Familie einen Heiratsantrag. Sie strahlte, lächelte und antwortete mit einem begeisterten „Ja“, so, wie man es von ihr erwartete. Sie wurde umarmt, beglückwünscht und irgendwie war das nun wohl ihr zukünftiges Leben.<br />
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Auf der Suche nach dem perfekten Brautkleid wurde sie in einem wunderschönen kleinen Bridal Shop fündig. Sie verliebte sich augenblicklich in alles dort – das Ambiente, die Auswahl und die Kollegen. Beinahe vergaß sie, überhaupt nach einem Brautkleid zu suchen. Stattdessen fragte sie nach einer Stelle als Mitarbeiterin. Am Ende verließ sie das Geschäft nicht nur mit einem Kleid, sondern auch mit einem neuen Job.<br />
<br />
An ihrem großen Tag trug Noa eine weiße A-Linie aus fließendem Seidensatin. Das Kleid besaß schmale Träger, einen quadratischen Ausschnitt und wurde von einem schlichten Schleier ergänzt. Ihr Haar war elegant hochgesteckt und ihr Gesicht wurde von dezenten Perlenohrringen umrahmt. Obwohl ihr zukünftiger Ehemann genauso reagierte, wie sie es als Kind unzählige Male miterlebt hatte, blieb dieser Moment für sie emotional kaum greifbar.<br />
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Die Familien reagierten überschwänglich und freuten sich über den neuen Familienzuwachs. Die Whitakers hätten nicht stolzer auf ihre Tochter sein können. Sie war genau die Frau geworden, die sie sich immer für sie vorgestellt hatten. Umso mehr, da sie vor einiger Zeit auch noch begonnen hatte, Design zu studieren.<br />
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Die Ehe verlief weiterhin harmonisch. Sie reisten viel, arbeiteten viel – es war einfach der Lauf der Dinge. Noa war nicht unglücklich, und doch hatte sie zunehmend das Gefühl, sich selbst kaum zu kennen. Sie wusste, dass sie ihre Berufung liebte. Doch wenn sie sich abends neben ihren Mann ins Bett legte und er sie berührte, fühlte es sich an, als würde sie eine Rolle spielen. Eine Rolle, die sie über die Jahre so überzeugend verkörpert hatte, dass selbst sie begonnen hatte, daran zu glauben.<br />
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Sie wollte ihn nicht verletzen. Schließlich war das doch ihr eigenes Problem.<br />
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Bis sie vor einigen Monaten dieser Frau begegnete, die ihr gesamtes Leben und all ihre Überzeugungen ins Wanken bringen sollte. Plötzlich stellte sie alles infrage. Sie sehnte sich nach ihr, wollte sie unbedingt wiedersehen. Ihrem Mann erzählte sie lediglich von ihrer neuen besten Freundin. Doch sie war so viel mehr als das.<br />
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    <div class="sd-searching-searcher-fact">Steffi</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact">She/Her</div>
    <div class="sd-searching-searcher-fact last">Auf Nachfrage</div>
  </div>
  <div class="sd-searching-shortfacts">Alle vorgegebenen Texte zu den Geschwistern sind ausschließlich Charakterkonzepte! Natürlich besteht zum Charakter selber viel Spielraum es müsste nur darauf geachtet werden, dass nicht plötzlich alle Geschwister in irgendwelchen Gossen liegen. Die Familie legt überaus viel Wert auf Zusammenhalt und dem äußeren Erscheinungsbild. Trotzdem kann man mit mir über alle möglichen Abänderungen und Wünsche reden, schließlich soll es ja <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dein</span> Charakter werden. <img src="https://six-degrees.rpmuse.de/images/smilies/own/heart.png" alt="Heart" title="Heart" class="smilie smilie_3" /><br />
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Unsere Tante Aylin Whitaker ist auch schon im Forum. </div>
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